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70'000 Hassnachrichten – Schweizer Journalistin in Visier von Rechtsextremen



Dort wurde der "SonntagsBlick" -Journalist Fabian Eberhard vom Umzug zum hundertjährigen Jubiläum der Unabhängigkeit Polen vom Ungarisch-Österreichischen Kaiserreich erzählt. In seinem Twitter-Post zum Video schrieb er, dass 200'000 Nationalisten und Neonazis durch Warschau marschierten.

Am Sonntag postete der profilierte Journalist Fabian Eberhard auf ein Video von einem Aufmarsch in der polnischen Hauptstadt Warschau. Dort hat sich ein Wochenende aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums der Unabhängigkeit des ungarisch-österreichischen Kaiserreichs 200'000 Menschen gesammelt. Zu den Rednern hörte Polens Staatspräsidenten Andrzej Duda.

Die Organisatoren des Umzugs hörten ansonsten die Gruppe <National Radicals Lager> ("Obóz Narodowo-Radykalny", ONR). ONR heißt selber als Nachfolgeorganisation der gleichnamigen faschistischen Gruppierung, die vor dem 2. Weltkrieg offen antisemitisch getragene Hüte trägt.

Der for Seine Recherchen in rechtsextremen Umweltbewusste «SonntagsBlick» -Journalist Eberhard schreien in seinem Twitter-Post zum Video, dass 200'000 Nationalisten und Neo-Nazis durch Warschau marschierten.

"Real Kreise in Polen und Deutschland in Deutschland und den Vereinigten Staaten starteten ihre orchestrierte Kampagne", sagte Eberhard. Tenor der Vorwürfe: Eberhard habe mit seinem Tweet alle Demonstrationsteilnehmer mit Neonazis gleichgesetzt. Auch Bundestagsabgeordnete der Alternative für Deutschland (AfD) verband diese falsche Behauptung.

Eberhard beschrieb auf Facebook, wer über "Beschimpfungen, Verleumdungen und Morddrohungen" verfügt. Nach hohen Politikern stimmten am Mittwoch auch polnische Medien ein. Die Bilanz: «Knapp 70'000 Hass-Mitteilungen alleine auf Twitter. Viele Hundert über Facebook und andre Kanäle und dutzende Hackerattacken. »

Wenn Konsequenz davon hat Eberhard seinen Twitter-Account vorübergehend deaktiviert. Es sei nicht seine Kunst, das Hatern das Feld zu überlassen. Aber dieser Shitstorm sei grad etwas zu gefallen. "Möchten Sie alle fragen: In was für eine Zeit leben wir? Eine Zeit, in der Menschen dermassen verwickelt wurden, sie beschrieben Fakten », schreit Eberhard. (CBE) [1

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