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Was der obligatorische Koronatest für die Rückkehr aus Risikoländern bedeutet



Was bedeutet der obligatorische Rückgabetest aus Risikoländern?

Im Kampf gegen das Coronavirus sind seit Samstag, dem 8. August, Tests für alle Urlauber obligatorisch, die aus Ländern zurückkehren, in denen viele infiziert sind.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums gibt es zwei Möglichkeiten, aus diesen Risikoländern zurückzukehren: entweder können sie dies tun im Ferienland Testen Sie nicht mehr als 48 Stunden vor Abflug und reichen Sie einen negativen Nachweis in Deutsch oder Englisch ein. Tests im Ausland müssen Sie selbst bezahlen. Oder sie können nach der Rückkehr Test in Deutschland. Dies ist in einer Verordnung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) vorgeschrieben. Der Test muss direkt an Flughäfen oder später in anderen Testzentren und -praktiken durchgeführt werden und ist bis zu drei Tage nach der Rückreise kostenlos.

Grundsätzlich müssen auch Kinder getestet werden. Der obligatorische Test gilt nicht, wenn Sie nur durch ein Risikogebiet gereist sind, ohne anzuhalten. Seit dem 1

. August kann jeder, der aus dem Ausland kommt, einen kostenlosen Test erhalten.

Wie wird die Pflichtprüfung geprüft?

Seit einigen Wochen ist es in der Regel so, dass sich alle Rückkehrer aus Risikobereichen beim Gesundheitsamt melden müssen. Die Meldepflicht besteht nicht, wenn der Passagier eine “Landekarte” in Flugzeugen, Schiffen, Zügen oder Bussen ausgefüllt hat, die direkt aus einem Risikobereich kommen. Diese werden gesammelt und an die örtlichen Gesundheitsbehörden weitergeleitet.

Auf Wunsch des Büros muss dann ein negatives Testergebnis vorgelegt werden, das am Flughafen oder beispielsweise beim Hausarzt erstellt wurde. Wenn es noch nicht verfügbar ist, muss der Test innerhalb von 14 Tagen nach der Eingabe durchgeführt werden – bis ein (negatives) Testergebnis eingeht, müssen die Rückkehrer in Quarantäne bleiben. Die Quarantäne sollte auch eingehalten werden, wenn nach einem Test, beispielsweise am Flughafen, kein negatives Ergebnis vorliegt, wenn Sie Ihre Reise fortsetzen. Ein engerer Kontakt mit Dritten sollte auf dem Heimweg vermieden werden.

Die Laboratorien melden ein positives Ergebnis direkt an das Gesundheitsamt und die Passagiere müssen bis zu 14 Tage unter Quarantäne gestellt werden. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird von den örtlichen Behörden nach dem Zufallsprinzip überprüft. Wenn Reisende aus Risikogebieten auf Anfrage keinen Test gemacht haben, werden sie mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 EUR belegt – der Betrag sollte jedoch proportional festgelegt werden.

Innenminister Günter Krings (CDU) sagte gegenüber der “Rheinischen Post”: “Wenn wir in Risikogebiete reisen, sollten wir überlegen, ob wir eine vorherige Benachrichtigungspflicht einführen sollten.” Wer in ein Risikogebiet reisen möchte, sollte dies dem Gesundheitsamt im Voraus melden, damit später leichter überprüft werden kann, “ob der obligatorische Krönungstest bei der Einreise durchgeführt wurde und ob die Quarantäne eingehalten wurde”.

Welche Länder gelten als Risikobereiche?

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat eine Liste von Risikobereichen zusammengestellt. Es umfasst etwa 130 Staaten von Ägypten über Russland bis in die Vereinigten Staaten. Aus der EU sind dies derzeit Luxemburg, die belgische Provinz Antwerpen und die spanischen Regionen Aragón, Katalonien und Navarra. Darüber hinaus gelten mittlerweile insgesamt zehn Regionen in Bulgarien und Rumänien als Risikobereiche. Dazu gehört auch die bulgarische Touristenfestung Varna mit dem bei deutschen Partytouristen beliebten Ferienort Golden Sands, oft verglichen mit Ballermann auf Mallorca.

Das zentrale Kriterium ist, in welchen Staaten oder Regionen in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Diese Klassifizierung ist nicht gleichbedeutend mit Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes.

Wo kann ich getestet werden?

Wenn Sie die Grenze nicht mit einem negativen Testergebnis aus dem Land überschreiten, in das Sie reisen, sollten Sie sofort an Flughäfen, Bahnhöfen und Häfen oder später in anderen Testzentren und -praktiken in Ihrer Nähe getestet werden. Es sollte auch möglich sein, sich unter der Telefonnummer 116 117 für medizinische Dienste nach Teststellen zu erkundigen. Wenn Sie von Ihrem Hausarzt getestet werden möchten, sollten Sie ihn im Voraus anrufen.

Wie teuer sind die Tests und wer bezahlt?

Alle Tests bei der Rückkehr nach Deutschland kosten für Reisende bis zu 72 Stunden nach der Einreise nichts – unabhängig davon, aus welchem ​​Land sie kommen. Um sicherzustellen, dass Sie im Ausland waren, können Sie eine Bordkarte, ein Ticket, eine Hotelrechnung oder einen anderen Nachweis vorlegen.

Der Test wird zunächst von der gesetzlichen Krankenversicherung auch für Privatpatienten finanziert. Die Bundesregierung zahlt dann die Kosten durch höhere Milliarden an Subventionen für den Sarg.

Derzeit sind 50,50 € pro Test für Labordienstleistungen plus 15 € für den Arzt festgelegt. Bis zu 1,2 Millionen Tests pro Woche sind jetzt möglich, aber knapp die Hälfte davon wurde nach Angaben des Ministeriums schon lange verwendet. Die Kosten für Tests, die Reisende selbst bezahlen müssen, variieren in den Urlaubsländern. Beispiel Türkei: 15 bis 30 Euro.

Gibt es Chaos an den Flughäfen?

Nein, zumindest der obligatorische Test an diesem Wochenende begann ziemlich reibungslos. Nach Angaben des Betreibers wurden in beiden Testzentren am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main insgesamt rund 2.600 Retouren registriert. In ein bis eineinhalb Prozent der Fälle waren die Testergebnisse positiv. Am Sonntag verliefen die Tests reibungslos und auf vergleichbarem Niveau.

Laut einem Sprecher gab es am letzten Wochenendwochenende für Nordrhein-Westfalen an den Teststandorten am Flughafen Düsseldorf kaum Warteschlangen, die Situation in Stuttgart und an den beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld war ähnlich. Auch in Hamburg musste nach Angaben der zuständigen Behörden niemand lange warten. Aber nicht alle hätten den Test am Flughafen genutzt.

Wie sehen Ärzte obligatorische Tests?

Die Ärztekammer Marburger Bund begrüßte die neue Verpflichtung. Die ersten Ergebnisse zeigten, dass der Grad der positiven Tests bei der Rückkehr aus den Risikobereichen relativ hoch ist, sagte die Vorsitzende Susanne Johna von der deutschen Presseagentur.

“Die Verpflichtung zum Testen könnte dies noch deutlicher zeigen – denn es erklärt, dass Menschen mit einer Tendenz zum Risikoverhalten im Urlaub auch häufiger freiwillige Teststationen bestehen”, sagte Johna. Für die Rückkehr aus Risikobereichen kann es sinnvoll sein, eine kurze Quarantäne von einigen Tagen und dann einen zweiten Test hinzuzufügen, selbst wenn der erste negative Test negativ ist. Tests sind Schnappschüsse und decken nicht die letzten drei bis fünf Tage ab.

Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Allgemeinmediziner, Ulrich Weigeldt, kritisierte jedoch, dass die Risikobereiche in “zu verallgemeinerte” Kategorien unterteilt worden seien. Darüber hinaus seien viele Hausärzte nicht für einen “Ansturm der Testbereitschaft” gerüstet, sagte er der “Welt”.

Der sächsisch-anhaltische Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hält es zunächst für richtig, dass der Test für die Rückgabe kostenlos ist. “Für eine dauerhafte Lösung müssen jedoch Alternativen in Betracht gezogen werden, beispielsweise wenn die Kosten für die Tests den entsprechenden Flugtickets zugewiesen werden”, sagte der CDU-Politiker gegenüber SPIEGEL.

Ikone: Spiegel


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