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Tesla Crash: Besitzer verzweifelt, niemand kann das Wrack wegwerfen



In Österreich verursachen Dominik Freymuth und sein verletzter Tesla derzeit eine Bewegung. Seit dem Unfall sind fünf Wochen vergangen, aber Freymuth findet niemanden, der das Wrack entsorgen kann und sich vom Hersteller verlassen fühlt. Tesla ist nicht für den Unfall selbst verantwortlich. Aufgrund seiner Unaufmerksamkeit verließ der Fahrer am 4. Oktober die Straße und prallte gegen einen Baum. Freymuth bekam einen Hustenanfall, drehte die Lenkung und landete auf dem Baum.

Der 70-jährige Josef Blösl (70) saß erstmals auf dem Auto. "Es war ein Schlag, als hätte ein Schütze geschossen", sagte er zu "TZ". Blossom dachte: "Jetzt sind wir beide bald im Himmel." Dann gelang es ihm, den verletzten Fahrer trotz der Flamme vom Gurt zu lösen und aus dem Auto zu ziehen. Freymuth war zwei Wochen im Krankenhaus.

Kein Abfallentsorger vertraut dem Wrack

Die Feuerwehr stellte das Wrack zunächst in einem mit Wasser gefüllten Behälter ab, damit die Batterie nicht wieder angezündet wurde. Währenddessen steht das Wrack auf dem Parkplatz des Unternehmens für eine Abschleppfirma. Und es wird es nicht loswerden. Laut "ORF" hat der Eigentümer den auf der Website angegebenen Service Tesla zum ersten Mal erwähnt. Aber er sollte überhaupt keine Lizenz zur Rettung des Autos haben und konnte ihm nicht helfen. Die Untersuchungen von "oe24" führten ebenfalls zu den gleichen Ergebnissen. Tatsächlich müsse der Fahrzeughersteller die Batterie zurücknehmen, sagte die Sprecherin des Umweltbundesamtes. Tesla hatte jedoch ein Unternehmen bestellt, dem die erforderliche Zertifizierung fehlte.

Fahrer fühlt sich verlassen

Andere Abfallunternehmen aus dem Bundesland Tirol wollen das Wrack nicht einmal bewegen. Sie haben keine Ausbildung für einen solchen Fall und würden weder den genauen Ort der Batterie kennen noch wissen, welche Chemikalien sich in den Batterien befinden, teilten sie dem Sender mit.

Und blind gewagt, das Wrack mit seiner beschädigten 600 kg schweren Batterie in den Griff zu bekommen. Die einzigen Recyclingunternehmen, die solche Batterien in großem Umfang in Europa recyceln, sind Deutschland und Belgien. Tesla kann jedoch nicht dorthin transportiert werden.

  Manöver: Sofortiges Karma: Dieser ungeduldige Fahrer fährt am falschen Fahrzeug vorbei.

Inzwischen hat der Hersteller versprochen, einen Spezialisten zur Freigabe der Batterie zu entsenden. Freymuth wartet jetzt auf dich. Er sagte dem ORF, er fühle sich "verlassen, getäuscht, vom Hersteller und seinem Einlagerungspartner getäuscht".

Quelle: ORF

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