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Sie haben diese Rechte nach dem Scheitern



Es wurde "Riesenwochenende" angekündigt. Für die Sky Station war es Shitstorms Wochenende. Während des Bundesligaspiels zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund wurden die Streaming-Dienste Sky Ticket und SkyGo gesperrt. Kunden können auf Entschädigung hoffen.

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Seit einigen Tagen kämpfen Fußballfans gegen Dortmund im Fieberduell. Als Schiedsrichter Felix Zwayer am Samstagabend um 6.30 Uhr das Spiel startete, konnten jedoch viele Kunden auf dem Bezahlkanal Sky das Spiel nicht sehen. Der Grund: Die Übertragung der Leistung wurde unterbrochen.

Kl. Um 1

8.39 schrieb Sky auf Twitter: "Liebe Sky-Kunden, wir hatten eine kurze Unterbrechung in unseren Streams, der Fehler ist derzeit behoben, die meisten Plattformen sollten wieder funktionieren." [19659005] Liebe Sky-Kunden, wir hatten eine kurze Unterbrechung in unseren Streams. Der Fehler ist derzeit behoben und die meisten Plattformen sollten wieder funktionieren. Kontaktieren Sie mich hier, wenn Sie noch Probleme haben. Wir entschuldigen uns mehrmals für die Umstände. Ihr Service-Team

– Sky Service (@Sky_Service) 9. November 2019

Dies war nicht der Fall. Bis weit in die zweite Spielhälfte hinein hatten die Kunden kein Signal. Infolgedessen waren die Reaktionen auf Twitter verärgert.

Zehntausende Sky-Kunden betroffen

Über 60.000 Störungen gingen am Sky-Samstagabend auf der Plattform "alleströrung.de" ein. Die meisten waren mit dem SkyGo-Streaming-Dienst verbunden. Auffällig ist, dass die Meldungen ab 18:00 Uhr dramatisch zugenommen haben. Also zu Beginn des Spiels zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Bisher wurden auf der Website nur einige Probleme mit Sky-Kunden angezeigt.

 Die Grafik zeigt die Störungsmeldungen von Sky: Für das Bundesligaspiel Bayern - Dortmund waren die Probleme am größten. (Quelle: Screenshot / alleströrung.de) (Quelle: alleströrung.de) Die Grafik zeigt die Störungsmeldungen vom Sky: Bundesligaspiel Bayern – Dortmund mit den größten Problemen. (Quelle: Screenshot / alleströrung.de) Quelle: alleströrung.de)

Sky teilte auf Anfrage von t-online.de mit, dass in der zweiten Spielhälfte Pannen behoben wurden, Sky wollte jedoch keine Details mitteilen über die ursache des Problems Sie arbeiteten aber intensiv an einer Lösung, versicherte der Sender t-online.de.

Eine Entschuldigung und mögliche Entschädigung für Kunden

Sonntagabend entschuldigt sich beim Absender über Twitter für die Störung. Carsten Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung, schrieb, dass er sich persönlich und aufrichtig entschuldige und versprach, dass Sky alles dafür tun werde um dieses Problem zu verhindern.

Darüber hinaus schrieb Carsten Schmidt. "Eine zufriedenstellende Lösung für die betroffenen Benutzer finden". Ob dies einen finanziellen Ausgleich bedeutet, hat Schmidt am Sonntag nicht gesagt. Auf Wunsch von t-online.de informierte Sky über mögliche Entschädigungen der betroffenen Kunden: "Wir überwachen dies derzeit und werden betroffene Nutzer so schnell wie möglich informieren."

Diese Rechte haben Sky-Kunden

Grundsätzlich haben Sky-Kunden Anspruch auf Entschädigung, sagt Maximilian Heitkämper vom Verbraucherzentrum Rheinland-Pfalz. Jeder, der Sky abonniert, kann eine monatliche Ermäßigung beantragen. Kunden, die eine Tageskarte gekauft haben, können versuchen, einen Teil des Kaufpreises zu erstatten. Sie werden wahrscheinlich nicht den vollen Preis bekommen, weil das Ticket nicht nur für ein Spiel gültig war. Kunden sollten sich laut Heitkämper in Zukunft unbedingt an Sky wenden.

Jeder, der nur Twitter als Absender dieses Kanals verwendet, kann kein Geld mehr haben. Es ist besser, wenn der Betroffene einen klassischen Brief mit Einschreiben verschickt. Aber Vorsicht: Voraussetzung für eine Entschädigung ist laut Maximilian Heitkämper vom Verbraucherzentrum Rheinland-Pfalz, dass der Kunde nachweisen kann, dass Sky für den Fehler verantwortlich ist. Der Reklamation ist daher ein Nachweis beizufügen.

Maximilian Heitkämper empfiehlt jedoch, Fehler bei Streaming-Providern generell zu dokumentieren. Wenn häufig Probleme auftreten, z. B. eine Ausfallrate von 70 bis 80 Prozent, kann der Kunde versuchen, seinen Vertrag mit einer besonderen Kündigung zu kündigen.


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