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Schlaglastiger Pfiff: Im Schalke Hexenkessel verliert der Schiedsrichter die Kontrolle



A Wenn die Frankfurter Schauspieler die Gästeflotte anfeuern wollten, war Niko Kovac mit seinem Bruder und Co-Trainer Robert für die Fotografen auf seiner Seite. Es galt, einen besonderen Moment festzuhalten, frenetisch gefeiert von 6000 Anhängern: Eintrachts zweiter Zug im DFB-Pokal-Finale in Folge.

Kovac hat es wieder geschafft – er hat sein Team zurück nach Berlin gebracht. Trotz der Schwierigkeiten in den letzten Wochen. Es scheint eine ironische Stimmung für das Schicksal: 19. Mai wird der Trainer von Eintracht Frankfurt im Finale beim FC Bayern München ̵

1; seinem kommenden Verein – treffen.

Kovac arbeitete für die dramatische Endphase des 1: 0 (0: 0) -Sieges im Halbfinale bei Schalke 04 äußerst erleichtert. "Es war sehr intensiv. Jeder auf dem Platz hat heute sein letztes Atom Energie gegeben. Jetzt sind wir im Finale, wir haben diesen Traum wieder realisiert", erklärte er.

  FC Schalke 04 - Eintracht Frankfurt 0: 1

Königsblau auf der Palme: Schalke Guido Burgstaller (l.), Franco di Santo (l.) Und Nabil Bentaleb (2. von r.) Diskutieren Sie mit Richter Robert Hartmann .vr) nachdem er den Handballausgleich nicht anerkennt

Quelle: dpa / Ina Fassbender / Ina Fassbender

Unabhängig von ihm und seinen Spielern nach dem Finale am Ende Die Saison geht getrennte Wege – Starkes Agieren, das hat die Mannschaft geschafft, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Eintracht nicht auseinanderfallen wird, nur weil er für sich selbst geht.

Am Ende eines epischen Spiels

gab es einen Parforcer, der Frankfurter "Sauhaufen" (Eintracht-Kapitän Marco Russ) kann endlich erfolgreich absolvieren. Kovac und Sportdirektor Fredi Bobic kompilierten Truppe, die schließlich in der ersten Staffel unterschrieben wurde, weil ihr Spielstil den angeblichen authentischen Geschmack des deutschen Fußballs noch nicht wieder einmal intellektuell und ästhetisch bekämpft hat. Und die Sorgen letzte Woche, ausgelöst durch die Ankündigung des Wechsels von Kovac, haben das Team weggebracht.

Kovac nach dem Finale: "Nobelpreis verdient"

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Eintracht Frankfurt gewinnt im DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Schalke 04 nur 1: 0 und steht damit zum zweiten Mal in Folge im Finale. Die Freude mit Niko Kovac ist also großartig.

Eintracht hat auf Schalke 04, der stabilsten Mannschaft der Bundesliga, nach dem FC Bayern gewonnen – in einem Spiel, das erst schwer, dann schwer und am Ende ein fast episches Spiel wurde.

Die Entscheidung dürfte für den Richter Robert Hartmann gefallen sein, Opfer der hektischen Atmosphäre zu sein. Hartmann hatte in der vierten Minute die Verletzung erkannt, die Franco Di Santo beim 1: 1-Handspiel traf – ein Fehler, denn der ausgewechselte Schalke-Stürmer hatte den Ball mit der Brust und nahm den Oberarm nicht aus der Luft, bevor er ihn ins Tor schoss. Jetzt schienen die Dämme zu brechen: Schalke schrie vor Wut, ein paar Minuten nach dem Schlusspfiff gab es sogar einen Kampf zwischen den Fans auf den Tribünen in der Nähe des Gästeblocks.

Entscheidung konnte nicht revidiert werden

Di Santo konnte es eine Stunde nach dem Ende nicht glauben. "Für mich war es eine Schande", sagte Argentinien – es war eine "Schande". "Ich habe dem Richter gesagt, dass es unmöglich ist", erklärte er. Er hätte Hartmann bitten sollen, seine Entscheidung zu revidieren. Der Schiedsrichter hätte das auch gern getan, aber er konnte es nicht tun. Weil Hartmann gepfiffen hatte, bevor der Ball die Linie überschritten hatte. Video Guide kann nicht mehr verwendet werden. Die falsche Entscheidung konnte nicht korrigiert werden.

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Schalke sah mit etwas Abstand so aus. Doch der Stich war tief. Schließlich hat sie einen Richterfehler über die Verlängerung gemacht. In anderen Situationen sah der königliche Blues benachteiligt aus. Vor dem Frankfurter Tor, einem gut platzierten Kopfball von Luka Jovic in der 75. Minute, wäre es von Hartmann Rule Offense nicht bestraft worden – sagte zumindest Schalke-Trainer Domenico Tedesco.

Frankfurt Marco Fabián hatte bei Schalke-Verteidiger Benjamin Stambouli "volle Lotte mit der Faust" laufen lassen. Stambouli war damals "gekaut" worden. Und leider nur an der Ecke, die zum Hafen von Jovic geführt hätte, beauftragt, den Maler zu bewachen. All das war "ein bisschen unglücklich", so Tedesco. Obwohl der Richter für die Verwirrung in der Schalker Abwehr in dieser Szene kaum verantwortlich war.

"Es geht nicht um Singles"

Den Frankfurter ist das egal. Sie hatten gekämpft und gewonnen. Und die Fredi Bobic Sports Agency wollte, dass sie als klares Zeichen der Eintracht wahrgenommen wird – trotz einer Woche schmerzhafter Nachrichten und viel Ärger: Das indische Regime, das den Wechsel von Kovac nach München zur Folge hatte, infiltrierte schneller als erwartet. Und dann die heftigen verbalen Auseinandersetzungen zwischen Bobic und Uli Hoeneß. Neben der bevormundenden Korrektur von Karl-Heinz Rummenigge. Und natürlich liest das Böse – und aus Bobs Sicht – auch seine Beziehung zu Kovac.

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"Ich bin auch nur ein Mensch"

Bobic wollte am Mittwochabend nicht darüber reden. Das Finale werde "alles gut" machen, sagte er: "Es geht nicht um Individuen." Er war ganz schön wieder Favorit im Halbfinale, als Borussia Mönchengladbach im vergangenen Jahr Frankfurt "wenig" unterschätzt hat.

Und er erwartet fieberhaft das Pokalfinale gegen Bayern. "Wir müssen nur diese Kollegen abweisen", sagte er, nur um etwas später zu gehen. Natürlich konnte man das nicht annehmen. "Aber wir werden widerlich sein. Sicher."


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