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Porsche Design Mate RS im Test: P20 Pro ist wahnsinnig teuer



Luxus-Smartphones lassen sich üblicherweise in zwei Kategorien einteilen: blingbling oder dezent. Zur ersten Kategorie gehören beispielsweise die Geräte des inzwischen geschlossenen Herstellers Vertu, die anderen von Huawei und Porsche Design gemeinsam entwickelten Smartphones.

Mit Mate RS haben der chinesische Hersteller und die deutsche Produktdesign-Firma ein Smartphone auf den Markt gebracht, es sieht auf den ersten Blick nicht wie 1 550 Euro aus; so viel Käufer müssen für das Gerät nämlich auf den Tisch legen. Im Test wird uns jedoch nicht klar sein, warum das Smartphone so viel mehr kostet als der vergleichbare P20 Pro – wir können bei unserem Test keinen Luxus finden.

Mit seinen abgerundeten Displays sieht der Freund RS wie die aktuellen Galaxy-Modelle von Samsung aus – zumindest von vorne und wenn wir die auffälligen und in unseren Augen recht hässlichen "Porsche Design" -Buchstaben unter dem Display ignorieren. Mate RS fühlt sich nicht viel wertvoller an als das Design von P20 Pro oder Mate 10 Pro. Die Leistung ist gut, aber nicht besser als beim P20 Pro oder Mate 10 Pro.

Der OLED-Bildschirm ist sechs Zoll groß, hat ein 2: 1-Format und eine Auflösung von 2.880 x 1.440 Pixeln – eher die gleiche Größe wie Mate 10 Pro oder P20 Pro. Interessanterweise wird die niedrigere Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln auf den Werkszustand eingestellt, kann aber in den Einstellungen manuell erhöht werden.

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Präsentationsqualität ist gut, die Farben sind nicht übersättigt. Blickwinkelstabilität ist gut, ebenso wie die Schärfe. Dank eines Lichtsensors kann die Bildschirmfarbe an das Umgebungslicht angepasst werden – ein praktisches Feature, das auch der günstigste P20 Pro bietet. Die runden Kanten auf dem Bildschirm sind auf Mate RS genauso störend wie auf den neuesten Geräten von Samsung. Sie dienen keinem Zweck. Im Gegenteil, die Lichtbrechung führt zu Bildstörungen, vor allem bei alltäglichen Videoprogrammen wie dem Scrollen.

Der Porsche Design Mate RS kommt mit einer Porsche Design-Logo-Kontrollkarte – so vergisst der Nutzer nicht, was er für ein Smartphone hat. (Bild: Christoph Böschow / Golem.de)

Wir vermuten auch, dass der Huawei Mate RS einen POLED-Bildschirm aus Kunststoffsubstraten verwendet. Wie bei anderen Bildschirmen dieses Typs können wir das Substrat im Hintergrund als feinkörniges Muster ohne Helligkeit sehen – dies ist auf das Design zurückzuführen und unvermeidbar. Hätte Huawei von den unbrauchbar abgerundeten Displays Abstand genommen, hätte der Hersteller ein Display der Qualität P20 Pro einbauen können, das uns besser gefällt. Übrigens hat Mate RS keine Kerbe, das heißt, eine Vertiefung an der oberen Kante des Bildschirms.


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