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Lawinen und Überschwemmungen in Österreich – Orte abgeschnitten von der Außenwelt



Panorama Sturm in den Alpen

Überschwemmungen und Erdrutsche – einige Orte von der Außenwelt abgeschnitten

| Lesedauer: 4 Minuten

Lawinengefahr durch starken Schneefall und Regen

Durch starken Schneefall und Regen in Österreich beginnen die Pisten zu rutschen. In der Steiermark wurden viele Häuser geräumt. In Innsbruck mussten Hunderte von Reisenden in Zügen übernachten.

Verheerende Stürme betreffen die Menschen, insbesondere in West- und Südösterreich sowie in Südtirol. Es gibt Schlammlawinen und historische Hochwasserstände, starken Regen und Schnee. Die Meteorologen hoffen ein wenig.

W Aufgrund von starkem Schneefall und Regen verschlechtert sich die Lage in den österreichischen Bundesländern Kärnten, Salzburg und Tirol. Einige Orte waren von der Außenwelt abgeschottet, darunter Kärnten, Lesachtal, Mölltal und die Gemeinde Heiligenblut, wie die "Kleine Zeitung" in der Nacht zum Montag berichtete.

Ein Erdrutsch in Südtirol hat einen Zug verfolgt. Bei dem Vorfall im Pustertal sei laut Nachrichtenagentur Ansa niemand verletzt worden. Auf dem Weg nach Bruneck befanden sich nur zwei Personen im Zug. Die Abschlussarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. Nach dem starken Wintereinbruch sind viele Straßen in Südtirol weiterhin gesperrt. "Bleib zu Hause! Jedes Auto verhindert weniger Chaos!" Lorenzen, Martin Ausserdorfer, morgens auf Facebook.

Nach Angaben der Staatsverwaltung gab es am Sonntagabend noch 2.400 Haushalte ohne Strom.

  WINTERBRUCH IN ÖSTERREICH: LAGE IN THAL ASSLING / OSTTIR

Abgeknickte Strommasten und beschädigte Rohrleitungen in Thal Assling

Quelle: dpa / Expa

Auch in anderen Teilen Italiens war starker Regen eine Quelle des Zivilschutzes. Die Feuerwehr hat in den letzten 36 Stunden 450 Rettungsaktionen in der Emilia Romagna und 380 in der Toskana gemeldet. Die rote Warnung war auch am Montag für Friaul Julisch Venetien im Nordosten Italiens. In der Toskana ist der Wasserstand der Flüsse am Montag etwas gesunken.

In Venedig wird nach den schweren Überschwemmungen der Vorwoche vom Montag immer noch ein Niveau von 105 Zentimetern über dem normalen Meeresspiegel erwartet. Am vergangenen Dienstag waren es 187 Zentimeter, der höchste Stand seit 1966.

Schulen wegen Lawinengefahr geschlossen

In Osttirol sollten die Schulen am Montag wegen des höchsten Lawinen- und Wetterwarnniveaus geschlossen sein. Für mehrere Salzburger Gemeinden wurde laut "Der Standard" ein Zivilschutzalarm wegen anhaltenden Regens gefordert. Aufgrund der Gefahr von Überschwemmungen und Überschwemmungen wurden die Bewohner aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. 54 Häuser wurden wegen des bevorstehenden Erdrutsches evakuiert.

Gleiches gilt für einige Gemeinden in Kärnten. Ein Erdrutsch hat ein Haus in Bad Kleinkirchheim teilweise zerstört. Eine Person wird vermisst, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA mitteilte. Für die Suche riefen die Rettungskräfte Suchhunde auf.

"Die Rückseite des Hauses ist komplett angeschnallt, es gibt nur die Vorderseite", sagte Bürgermeister Matthias Krenn. "Natürlich hoffen wir, dass niemand im Haus ist." Der Vermisste hatte eine Stunde vor Murenabgang gesehen. ORF Krenn sagte, die Situation in der Stadt sei dramatisch, weil immer wieder kleinere Hänge abrutschten.

  Überschwemmung in Österreich Kärnten

Überschwemmung in Österreich Kärnten

Quelle: dpa / –

Zusätzlich traten in Kärnten mehrere Seen über der Küste auf. Der Faaker See in der Nähe des Villacher Sees wurde spät in der Nacht überflutet, was statistisch nur alle 100 Jahre vorkommt.

Seit Samstagnacht war der Pegel um 40 Zentimeter auf 140 Zentimeter gestiegen, wie online zum Download verfügbare Daten zeigten. In Lavamünd wird der Höhepunkt des Hochwassers erst am Montagmorgen erwartet. Dort wurde ein mobiler Hochwasserschutz errichtet, das Zentrum ist geschlossen.

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In der Gemeinde Bad Gastein im Salzburger Land landete montags nach Angaben von Der Standard ein Erdrutsch auf zwei Wohngebäuden. Nachdem eine Person anfangs verletzt werden konnte, beschädigte der Rettungsdienst den Sprachkontakt mit einer eingeschlossenen Person. Schließlich wurde die andere Person lebend aus dem Haus gerettet.

  Zwei Menschen wurden nach einem Erdrutsch aus ihren Häusern gerettet.

Zwei Menschen wurden nach einem Erdrutsch aus ihren Häusern gerettet.

Quelle: dpa / – [19659023] Starker Regen und Schnee hatten bereits zu vielen Erosionen und Lawinen sowie Stromausfällen in der Region geführt Österreich übers Wochenende. Unter anderem ging eine Lawine in ein Dorf im Martellotal im italienischen Südtirol. Niemand wurde verletzt.

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Stubaitalstraße wegen Schneelawine gesperrt

Quelle: dpa / Daniel Liebl

Die österreichischen Rettungsgruppen versuchen nun, mögliche Gefahrenstellen genauer zu untersuchen. An vielen Orten begannen am Montagmorgen Erkundungsflüge, bei denen besonders kritische Hänge genau überwacht werden sollten. Allein in Osttirol standen laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA fünf Hubschrauber zur Verfügung. "Grundsätzlich kann es an jedem Damm und in steilem Gelände zu einem Erdrutsch kommen", sagte Bezirkshauptmann von Spittal an der Drau (Kärnten), Klaus Brandner, von der "Kleinen Zeitung".

Für Dienstag rechnen Meteorologen mit dem nächsten Niederschlag, aber nicht mit dem Vortag. Ab Mittwoch sollten Regen und Schneefall rasch abnehmen.


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