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Kondor und Co. droht das Ende: Thomas Cook will die Operation Matterhorn verhindern



Thomas Cook sucht aufrichtig zusätzliches Geld und bittet auch die britische Regierung. Gleichzeitig hat sie bereits eine Rückkampagne geplant – das Wochenende wird entscheidend sein.

Die Thomas Cook-Gruppe muss zusätzliche 200 Mio. GBP oder umgerechnet 227 Mio. EUR aufbringen, um zu überleben. Die Zeit bei dieser Suche ist kurz. Insider sagten der Financial Times an diesem Wochenende sind entscheidend. Intern gibt es jedoch immer mehr pessimistische Stimmen.

Die beiden Gläubigerbanken Royal Bank of Scotland und Lloyds fordern den zusätzlichen millionenschweren Kapitalpolster zur Sicherung der Wintersaison. Wenn Thomas Cook dies nicht findet, wollen sie nicht an dem Rettungspaket teilnehmen, das Ende August im Prinzip vereinbart wurde, aber noch nicht vereinbart wurde. Es sollte bis Ende September fertig sein. Das Management von Thomas Cook verhandelt derzeit mit mehreren potenziellen Investoren, um die zusätzlichen 200 Millionen zu injizieren.

Wird die britische Regierung helfen?

Die britische Regierung hat die Regierung laut britischen Medien auch um Hilfe gebeten. Boris Johnson hat jedoch in der Downing Street 1

0 bereits genug andere Bedenken. Eine Rettungsleine für die traditionelle Reisegruppe mit ihren Fluggesellschaften, zu der auch der deutsche Condor gehört, wäre ebenfalls sehr umstritten. Auf der anderen Seite würde eine Insolvenz von Thomas Cook nicht nur Zehntausende von britischen Reisenden betreffen, sondern auch viele Zulieferer. Daher hat der britische Premierminister keine leichte Wahl zu treffen.

Auf jeden Fall bereitet sich London schon auf das Schlimmste vor. Die Civil Aviation Authority hat unter dem Pseudonym Project Matterhorn eine enorme Rückkehr geplant, um gestrandete Urlauber zurück nach Großbritannien zu fliegen. Sie tat dies im Oktober 2017, als Monarch Airlines den Geschäftsbetrieb aufgab. Dafür steht Geld aus einem Fonds zur Verfügung, von dem alle Anbieter von Urlaubspaketen profitieren.

Airlines verdienen Geld

Das Wochenende ist daher auch für Condor ein Kinderspiel. Die deutsche Ferienfliege gehört zur Thomas Cook Gruppe. Es ist unklar, ob er alleine überleben kann, da sich die Thomas Cook Airlines in vielen Bereichen gegenseitig unterstützen.

Ein Rückgang wäre besonders bitter, da die Fluggesellschaften der Gruppe selbst Gewinne erzielen. Die Fluggesellschaften verdienten "dauerhaft und jahrelang Geld und unabhängig davon, ob der Ölpreis hoch oder niedrig ist, egal wie hoch der Dollar ist und ob die Angst vor dem Brexit vorübergeht", sagte Condor-Chef Ralf Teckentrup in einem Frühjahrsinterview mit aeroTELEGRAPH.


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