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IS-Terroranschlag im Rhein-Main-Gebiet geplant: "Das sind drei Straftäter"



Deutschland Geplante blutige Verschwörung

Polizei fasst mutmaßliche IS-Anhänger zusammen – "Das sind drei Offenbacher"

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Polizei verhaftet drei mutmaßliche IS-Anhänger

In Offenbach nahm die Polizei drei mutmaßliche IS-Anhänger fest. Sie müssen einen Angriff mit Sprengstoff oder Schusswaffen geplant haben. Im Gespräch mit Rainer Wendt, Bundespräsident der Deutschen Polizei Union.

Sie planten offenbar einen Angriff mit Sprengstoff und Schusswaffen im Rhein-Main-Gebiet: Die Polizei hat drei mutmaßliche IS-Anhänger in Offenbach festgenommen. 170 Polizeibeamte, einschließlich Spezialeinheiten, wurden eingesetzt.

In n Offenbach wurden drei IS-Verdächtige festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die Männer Vorbereitungen getroffen haben, um mit Hilfe von Sprengstoff oder Schusswaffen möglichst viele Menschen im Rhein-Main-Gebiet zu töten. Die geplante Aktion war religiös motiviert, die Angeklagten sollen zuvor ein Befürworter des Islamischen Staates (IS) der extremistischen Miliz gewesen sein, um zuzugeben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werden sie vorläufig festgenommen. Sie sind 24 Jahre alt, deutscher Abstammung und 22 und 21 Jahre alt, türkischer Staatsbürger. Der 24-jährige Chefsprecher ist in dringendem Verdacht. Ihm wird vorgeworfen, bereits Grundkomponenten für die Herstellung von Sprengstoffen und für die Suche nach Schusswaffen bei Darknet erworben zu haben. Die drei Verdächtigen waren der Polizei bereits bekannt.

Die Verdächtigen sollen zuvor einen Anhänger der IS-Terror-Miliz angesprochen haben. "Wir haben ähnliche Aussagen von Freunden", sagte Nadja Niesen, Sprecherin der französischen Staatsanwaltschaft. Konkrete Ziele waren den Ermittlern noch nicht bekannt. Es gebe zu keiner Zeit eine wirkliche Gefahr für die Bevölkerung, betonte die Staatsanwaltschaft.

blieb offen, wie die Verdächtigen gegeneinander stehen. " Das sind drei Straftäter", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main auf Ersuchen von WELT. Sie sind in Offenbach aufgewachsen und wahrscheinlich langjährige Freunde. Es ist unklar, ob die Männer von einem IS-Kontakt in Syrien oder im Irak angeführt wurden. Laut WELT-Informationen reiste ein Verwandter eines Verdächtigen von Deutschland nach Syrien, um sich dem IS anzuschließen.

Viele Beweise im Einsatz gesichert

Die Staatsanwaltschaft durchsuchte zusammen mit dem Hessischen Landeskriminalamt drei Wohnungen in Offenbach. Beteiligt waren rund 170 Beamte des Landeskriminalamts und der Polizeidirektion Südhessen sowie der Polizei-Spezialeinheiten. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel, insbesondere schriftliche Dokumente und elektronische Datenträger, gefunden, die derzeit ausgewertet werden.

Der 24-jährige Chefsprecher hat verschiedene explosive Substanzen und Geräte beschlagnahmt. Der Auftritt beim Magistrat wird auf Mittwoch verschoben. Dies sollte bestimmen, ob der Hauptverdächtige oder möglicherweise alle drei Männer inhaftiert sind. Laut Staatsanwaltschaft ist der Verdacht im Gange.

TOPSHOT – Berichten zufolge mit der Islamic State (IS) -Gruppe verbundene Männer sitzen am 26. Oktober 2019 auf dem Boden eines Gefängnisses in der nordöstlichen syrischen Stadt Hasakeh. Iraker und Ausländer aus 54 Ländern werden in kurdisch kontrollierten Gefängnissen in Nordsyrien festgehalten. (Foto von FADEL SENNA / AFP) "/>

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft erklärt nicht genau, wie die Behörden auf die Männer aufmerksam wurden. Es seien auch geheime Ermittlungen durchgeführt worden, hieß es nur. Es gab auch Zeugenaussagen.


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