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Haare: Sexualstraftäter seit Juli flüchtig – warum erst jetzt in der öffentlichen Jagd



Die Polizei sucht nach einem Sexualstraftäter, der im Juli aus der Psychiatrie in Haar geflohen ist. Warum schwieg die Polizei einen ganzen Monat?

+++ Update vom 15.09 .: Der begehrte Sexualstraftäter Michael Kirchner (56), der vor fünf Wochen aus der Isar-Amper-Klinik in Haar geflohen war, wurde am Donnerstag in der Westpfalz gesehen. Hier hatte der Vergewaltiger fünf Tage mit einer Frau verbracht, die er im Internet getroffen hatte. Jetzt ist er wieder unterwegs. Kirchner war bereits am 13. Juli vor der Strafaktion des Isar-Amper-Krankenhauses München Ost in Haar geflohen. Er hatte mehrere Frauen in Rheinland-Pfalz vergewaltigt und weiter sexuell gezwungen.

Sexualstraftäter aus der Psychiatrie geflohen: Frau erkannte ihn auf Foto

Erst am Donnerstag informierte die Polizei über seine Flucht aus dem Haarer Krankenhaus. Nachts war der erste Track: Bei der öffentlichen Durchsuchung meldete sich der 59-Jährige aus dem Landkreis Südwestpfalz bei Ermittlern. Sie erkannte Kirchner wieder. Die Frau hatte die Begehrten im Internet getroffen und vertraute ihm. Seit Samstag, dem 1

7. August, ist Kirchner bei ihr geblieben. Gestern Morgen fuhr er die 59-Jährige noch zu ihrem Arbeitsplatz, setzte sich dann mit Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und der Polizeidirektion Westpfalz in Verbindung.

Kirchner war bisher immer zuverlässig – er hatte lange in der Psychiatrie gelebt

Die Behörden gehen davon aus, dass er mit einem schwarzen Mitsubishi Outlander mit Pirmasenser-Kennzeichen unterwegs ist. Sie halten den Täter für gefährlich. Die Polizei empfiehlt dringend, die gewünschte Person nicht zu kontaktieren. Stattdessen fragt sie: "Informieren Sie sofort die Polizei." Der 56-Jährige war nach einem zweistündigen Exit in der unvollendeten Klinik in Haar nicht zurückgekehrt. "Die erste Zulassung wurde zum Testen verwendet", erklärt Constanze Mauermayer aus Oberbayern, die Trägerin des Krankenhauses.

Kirchner lebt schon lange hinter Gittern. Seit 1988 befindet er sich mit zwei kurzen Unterbrechungen im Gefängnis, jedoch erst seit Januar 2018 in der psychiatrischen Forensik in Haar. Hier war er bereits in der Hinrichtungsstufe B leichter und hatte täglich zwei Stunden allein, begrenzte Leistung. "Eine Flucht vor dem bewilligten Ergebnis, also eine Lockerungssucht, ist prinzipiell nie ganz ausgeschlossen", sagt Mauermayer.

Sexualstraftäter aus der Psychiatrie flohen: Deshalb war die Suche erst jetzt öffentlich

Die flüchtige Oberfläche führte immer richtig. Abgesehen von einem Vorfall: Anfang des Jahres verschwand er für zwei Tage – ohne Verbrechen.

Auf die Frage, warum die Polizei bereits sechs Wochen nach dem Flug über den Vorfall informiert habe, erklärten Staatsanwalt Kaiserslautern und das Polizeipräsidium Westpflalz: "Eine frühere Werbeuntersuchung hätte kontraproduktiv sein können." Der Flüchtling hatte gewarnt und Ermittlungsstrategien für seinen Aufenthalt könnten erfolgreicher durchgeführt werden. Die Polizei hatte sich zunächst intensiv mit dem Raum München und der Westpfalz befasst.

Darüber hinaus gab die Münchner Polizeizentrale die folgende Erklärung ab: "Dies ist eine enorme Verletzung der Rechte des Einzelnen." Der verdammte Sexualstraftäter wird in vollem Namen erwähnt und benannt. "Diese Maßnahmen müssen vorab von Richtern und Staatsanwälten überprüft werden." Die bayerischen Polizeibehörden hätten bei der Behandlung des Falls nicht von "vorgegebenen Mustern" abgewichen.

+++ Update vom 23. August, 11.55 Uhr: Wie die Polizei am Freitag mitteilte, berichtete eine 59-jährige Frau der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben im Verlauf der Öffentlichkeit.

Der begehrten 56-jährigen Frau zufolge wohnt sie seit letzten Samstag bei ihr. Sie hat von Social Media erfahren, dass der Mann suchen wird. Laut einem Sprecher glaubt die Polizei, dass der Mann eine akute Gefahr darstellt, aber er wird gewarnt, sich dem Täter nicht zu nähern. Laut einem Sprecher sagte die 56-Jährige, sie sei am Donnerstag zur Arbeit gegangen, aber verschwunden.

annähert. Der 56-Jährige kam auf Befehl der Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern nach Haar.

Sexualstraftäter sind aus der Psychiatrie entkommen – Polizei warnt Michel Kirchner

+++ Update 17:28: Warum Polizei erst jetzt etwa einen Monat nach der Flucht von Michael Kirchner über den Vorfall informiert, bisher unklar. Ein Sprecher des Münchner Polizeipräsidiums teilte am Donnerstagabend auf Wunsch unserer Redaktion mit, dass der örtliche Polizeiinspektor in Haar Mitte Juli den Flug aufgenommen und an den Torhüter weitergeleitet habe. Warum aber der Sexualstraftäter nicht schon in der Öffentlichkeit gesehen hat, konnte er im Moment nicht sagen. Der zuständige Staatsanwalt in Kaiserslautern wurde nicht mehr erreicht.

Die örtliche Polizei schien nichts über die Werbeuntersuchung zu wissen, die ihrerseits die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern leitete. Sie können nicht erklären, warum "sie uns in München nicht informiert haben", sagte der Polizeisprecher.

Video: Ungarns gruselige Psychiatrie OPNI

Erstnotiz:

Haare – Nach Angaben der rheinland-pfälzischen Polizei floh der gesuchte Michel Kirchner (56) vor Isar-Amper – Klinik in Haar, 13. Juli 2019. Infolgedessen kehrten die verurteilten Sexualstraftäter nach einem überwachten Ergebnis nicht in die Klinik zurück.

Haare: Sexualstraftäter aus der Psychiatrie geflohen – Suche läuft

Kirchner hat offenbar Beziehungen zu Kaiserslautern. Die Polizei in Rheinland-Pfalz schließt daher nicht aus, dass er in Westpfalz bleiben könnte. Trotz intensiver Suche gab es keine Anzeichen für den aktuellen Aufenthalt der Suchenden.

Kirchner war wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung in der Psychiatrie in Haar. Die Polizei warnt davor, sich dem Flüchtling zu nähern. Polizeimitteilung Kaiserslautern Tel. 0631 369 2620 . Wenn Sie Kirchner sehen, können Sie sich auch an eine andere Polizeistation wenden.

fp


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