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Göttingen: Bombe bei Rosdorf – Berühmter Sprengmeister erfolgreich



Bei Rosdorf bei Göttingen wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der Abbruchmeister war erfolgreich.

  • Die Bombe wurde bei Rosdorf in Göttingen (Niedersachsen) gefunden
  • Am Freitag, dem 15. November 1919, musste die Bombe gezündet werden
  • Das Gebiet um den Ort der Bombe wurde aus dem Zweiten Weltkrieg evakuiert
    Zuerst legten die Experten 250 Kilogramm zu, dann 500 Kilogramm – jetzt steht fest: Sie wog 250 Kilogramm
  • Behälter mit Wasser wurden neben die Bombe gestellt.
  • Die größte in Rosdorf bei Göttingen gefundene Bombe.
  • Der Sprengmeister ist in der Region um Göttingen bekannt: Thorsten Lüdeke. Er wird immer wieder gerufen, wenn Sprengstoff gefunden wird.

Update vom 1

5. November 2019 um 21.30 – Ein Teil einer Bombe aus dem zweiten Weltkrieg muss am Freitag in einem Gewerbegebiet in der Nähe von Rosdorf gezündet werden. Der Zünder war zu beschädigt. Dies verzögerte die Aktion, die nach drei Stunden bis 12 Uhr beendet sein sollte, bis in die Nachmittagsstunden.

Um 15.15 Uhr flogen schließlich 20 Kilo Bombenexplosionen in die Luft. Zu diesem Zweck hatte der Sprengstoffexperte Thorsten Lüdeke vom niedersächsischen Entsorgungssystem ein Kilo zusätzlicher Sprengstoffe angeschlossen und abgefeuert. Durch den "kontrollierten Abriss" entstand ein Krater mit einem Durchmesser von mehreren Metern.

Die Bombe wurde in der Nähe von Rosdorf gezündet: Fast 50 Kubikmeter Wasser erweichten die Explosion.

Früher waren aufgrund der Explosion kurzfristig weitere Planungen erforderlich. Fast 50 Kubikmeter Wasser müssen in zwei riesigen Plastikbehältern ausgegraben werden. Dies stoppte die Explosionswelle. Das System war effektiv: Es war nur ein Brunnen sichtbar. Und "Ein Chinaballer ist größer", sagte ein Zuschauer zu dem Witz, der die Explosion auf über 500 Metern verfolgte.

Ein Teil des Sprengsatzes konnte im Voraus entfernt werden.

Ursprünglich befanden sich mehr als 120 kg Sprengstoff in der Bombe der Vereinigten Staaten. Ein Großteil konnte bereits im Voraus entfernt werden, da die Bombe durch den Aufprall zerschmettert wurde. Ende letzter Woche war die Bombe bei den Vorbereitungen für eine neue Halle entdeckt worden. Es wurde schnell klar, dass es nicht funktionieren würde, ohne entschärft zu werden.

Um eine so große Bombe abzuschaffen, gab es in Rosdorf keine

Am Freitag waren insgesamt 50 Feuerwehrleute, Rettungsdienste, Baustelle und Polizei im Einsatz. Rosdor Bürgermeister Sören Steinberg lobte die Mission: „Die Behandlung war super professionell.“ Ein solcher Fall gab es in der Gemeinde Rosdorf nicht so lange.

Die Straße zwischen Siekhöhe und Rosdorf darf nur zwischen dem Ascherberg-Kreisverkehr und dem neuen Siekanger / Siekweg-Kreisverkehr gesperrt und vor Ort über den Rosdorfer Siekweg (Freibad) umgeleitet werden. Nur 20 Unternehmen und neun Business-Apartments müssen wegen der Aktion verlassen werden.

Video: Bomber aus dem Zweiten Weltkrieg in Rosdorf explodiert

Bomber – Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg

Immer wieder gibt es Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg. Dann kommt der Vermittlungsdienst im Land Niedersachsen (KBD) ins Spiel. Die meisten Bombenjalousien, Granaten, Bazookas und Patronenmunition tauchen bei Bauprojekten oder Aktivitäten in der Natur auf. Die Experten empfehlen in diesem Fall: Hände weg und informieren sofort die lokale Regierung oder Polizei.

Aktualisierung vom 15.11.2019 um 15.47 Uhr: Sprengmeister Thorsten Lüdeke entfernte die Bombe durch Blasen. Das Foto zeigt ihn vor dem riesigen Krater.

Sprengmeister Thorsten Lüdeke Göttingen

© Bernd Schlegel

Update vom 15.11.2019 um 15.30 Uhr: Abbruch der Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Rosdorf ist beendet . Aus einer Entfernung von 500 Metern – so groß war der Radius der Evakuierung – war nicht viel zu hören und zu sehen. "Ein Chinaboller ist größer", war der erste Scherzkommentar.

Update vom 15.11.2019 um 14:45 Uhr: Die Behälter sind mit Wasser gefüllt. Verlässt jetzt das Wassertransportfahrzeug. In zehn bis 15 Minuten zu sprengen.

Bombe bei Göttingen: Sprengmeister Lüdeke wiederholt in der Region im Einsatz

Update vom 15.11.2019 um. 13.56: Die Füllung des Behälters zieht an, jetzt soll es um 14.30 Uhr platzen. Verantwortlich ist Sprengmeister Thorsten Lüdeke . Er ist immer da, wenn sich in der Region explosive Stoffe befinden.

Aktualisierung vom 15.11.2019 um 1:48: Das Nachfüllen der Wassertanks, die die bei Rosdorf bei Göttingen explodierte Bombe befreien sollen, geht weiter. Die Bombe soll um 14.00 Uhr detonieren.

Die Bombe bei Göttingen wird identifiziert

Update vom 15. November 2019 um 13.30 Uhr: Jetzt steht fest: Bei der Bombe bei Rosdorf in Göttingen handelt es sich laut dem Auftragskontrolldienst um eine Kopie des Zweiten Weltkriegs in den USA . Es wog 250 kg und enthielt ursprünglich 121 kg Sprengstoff von denen nun 20 kg gezündet werden müssen. Der Rest ist schon sicher. Neue Burst-Zeit : 14.00

Aktualisierung vom 15.11.2019 um. 13:25 Uhr: Die Befüllung der Panzer am Bombenstandort in Rosdorf beginnt mit Wasser. Insgesamt müssen knapp 50 Kubikmeter fließen.

Aktualisierung vom 15.11.2019 um 12.57: Das Problem mit der Bombe: Die Sprengkraft des Bombers wurde nach dem Abwurf im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Ergebnis: Der Zünder kann nicht gelöst werden. Deshalb muss es gesprengt werden. Die Streitkräfte gehen nun von einer Burst-Zeit um 13.30 Uhr aus. Eine so große Bombenentdeckung gab es in […] 19659022 noch nicht. Die Bombe bei Göttingen – Behälter sind mit Wasser gefüllt.

© privat / nh

Update vom 15.11.2019 um. 12.30 Uhr: 24.000 Liter Wasser wurden eingefüllt.

Drohnenbild der Bombenanlage

© privat

Aktualisierung vom 15.11.19 um 12:08 Uhr: Das Nachfüllen der Wassertanks wird vorbereitet. Die Detonation der Bombe könnte dann möglicherweise gegen 13 Uhr erfolgen.

Update vom 15.11.2011 um 11:55 Uhr: Die Blockade im 500 Meter langen Evakuierungsbereich bleibt bestehen. Wie lange kann man nicht sagen.

Update vom 15.11.19 um 11:37 Uhr: Die Streitkräfte diskutieren den weiteren Weg. Jetzt müssen Wassertanks vorbereitet und dann gefüllt werden. Die Behälter stehen neben der Bombe. Dies soll die Explosion fangen. Dies erfordert insgesamt 50.000 Liter Wasser.

Aktualisierung vom 15.11.2013 um 11.17 Uhr: Die Bombe in Rosdorf bei Göttingen ist größer als erwartet, berichtet Stadtrat Martin Willing. Nach Angaben des Abbruchexperten entspricht ein 500 Kilogramm einer Kopie . Es muss gesprengt werden. Wann dies geschieht, ist noch unklar. Der Verriegelungsradius von 500 Metern bleibt erhalten.

Aktualisierung am 15. November 2019 um 9.45 – Bürgermeister Sören Steinberg in Rosdorf im Landkreis Göttingen verschafft sich mit einer Videoübertragung einer Drohne einen Überblick über das Geschehen. Die Community erwägt den Kauf eines solchen Geräts. Das Feuerwehrkomitee hat eine Investition von rund 6000 Euro empfohlen.

Bürgermeister Martin Willing

© Bernd Schlegel

Alle Bereiche werden kontrolliert. Der Evakuierungsbereich ist verlassen. Der Sprengkommandant beginnt nun mit seiner Arbeit. Die Bombe befindet sich in einer Tiefe von 1,20 Metern. Ein Meter Land wird mit einem Bagger entfernt. Die restlichen 20 Zentimeter werden von Hand gegraben. Dann wird der Zünder überprüft. Dann entscheiden Sie, wie die Bombe geschlagen wird.

Göttingen: Bombe in Rosdorf entdeckt – am Freitag entschärft

Rodsorfer Bürgermeister Sören Steinberg verschafft sich mit einer Drohne den Überblick.

© Bernd Schlegel

Update 15.11.2019 um. 09:03 – Am Freitag wird in Rosdorf im Landkreis Göttingen ein zweiter Weltkrieg bombardiert. Zu diesem Zweck wird ein Radius von 500 Metern abgeschaltet. Bald beginnt die tatsächliche Nutzung. Rund 50 Rosdorfer Feuerwehrleute und Polizisten sperren Straßen.

Update vom 14. November 16:13: Die Vorbereitungen für den Bombenanschlag auf Rosdorf im Zweiten Weltkrieg laufen auf Hochtouren. Die eigentliche Aktion beginnt am Freitag um 9.00 Uhr und endet um 8.30 Uhr. Die Defusion sollte durch 12 Glocken abgeschlossen sein. Unsicherheiten sind jedoch nicht ausgeschlossen. Es kann also zu Problemen mit der Sprengkraft der Bombe kommen. Zum Glück war der Evakuierungsradius auf 500 Meter begrenzt.

Der Grund: Ein Teil des Sprengstoffs war bereits aus 250 Kilogramm des Zweiten Weltkriegs ausgelaufen und wurde entfernt. Dies ist problemlos möglich, da der Sprengstoff ohne Zünder nicht explodieren kann. Aufgrund des begrenzten Radius muss die Korrekturanlage (Korrekturanlage) Rosdorf nicht evakuiert werden. Außerdem können Züge normalerweise auf den nahe gelegenen Bahnstrecken weiterfahren. Alle Einzelheiten der Organisation wurden am Donnerstag im Rathaus geklärt.

360-Grad-Aufnahme der Bombardierungsstelle in Rosdorf

© Bernd Schlegel

Ende letzter Woche erfuhr die Gemeinde erstmals, dass eine Bombe gefunden worden war. Daher wurde der Abfertigungsdienst sofort alarmiert. Die Maßnahme wird von Jörg Kaufmann in der Gemeinde Rosdorf und weiteren Mitarbeitern der Verwaltung organisiert. Kaufmann lobte die enge Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsfeuerwehr und dem Geschäftsführer Martin Willing. Am Mittwoch wurden sie über 20 Unternehmen informiert, die evakuiert werden müssen, da sie sich im Umkreis von 500 Metern befinden. Am Donnerstag wurden andere Unternehmen, die sich am Rande der Evakuierungszone befanden, informiert. Eines der beteiligten Unternehmen ist das Unternehmen "Excellence in Sound" von Thorsten Müller.

Bombe in Rosdorf: Die Kreisstraße ist gesperrt.

Das auf Autoradios spezialisierte Unternehmen befindet sich weniger als 300 Meter vom Standort entfernt. Der Betrieb muss natürlich während der Entschärfung ruhen. Die bestehenden Besprechungen für Freitag wurden teilweise neu verteilt, sodass die Kunden nicht so lange warten müssen.

Die Kreisstraße 50 ist zwischen zwei Kreisverkehren gesperrt. Aufgrund der Streuung am Freitag ist die Kreisstraße 50 zwischen dem Kreisverkehr Ascherberg (bei Holzland Hasselbach) in Rosdorf und dem neuen Kreisverkehr Siekanger / Siekweg gesperrt. Für diesen wichtigen Weg sind Polizei und Feuerwehr verantwortlich. Andere Bereiche, darunter die Verbindungsstraßen "Hinter dem Hamberge" und "Groner Siekanger", werden die Feuerwehr blockieren. Insgesamt sind bis zu 20 Rosdorfer Feuerwehrmänner im Einsatz.

Die Haltestellen blockieren auch Gehwege im 500-Meter-Evakuierungsbereich. Während der Sperrung der Kreisstraße können Verkehrsteilnehmer den Rosdorfer Weg / Göttinger Straße benutzen. Außerdem wird der Siekweg, der von der Kreisstraße 50 in Richtung Rosdorfer Freibad führt, trotz der Aktion für den Verkehr freigegeben.

Der neue Kreisverkehr an der Verbindungsstraße zwischen Göttinger Siekhöhe und Rosdorf: In der Nähe wurde ein Blindgänger gefunden.

© Stefan Rampfel

Die Bombe in Rosdorf wurde während der Bauarbeiten entdeckt.

Im künftigen Gewerbegebiet entlang der Kreisstraße zwischen Siekhöhe und Rosdorf wurde eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es wird am Freitag missbraucht. Experten des Kampfmittelräumdienstes haben einen Evakuierungsradius von 500 Metern festgelegt. Daher darf die Justizvollzugsanstalt Rosdorf (JVA) nicht geräumt werden. Der Betrieb der Eisenbahnstrecke Göttingen-Eichenberg und der neuen Strecke Göttingen-Kassel könne normal fortgesetzt werden, hieß es am Mittwoch.

Im 500-Meter-Radius fallen weit über 20 Gewerbebetriebe und neun Wohneinheiten mit rund 20 Einwohnern. Sie müssen am Freitag verlassen werden. Gleichzeitig informierte die Gemeinde Rosdorf die Opfer mit einem offiziellen Brief über die Evakuierten: "Die notwendigen Hindernisse werden von Polizei, Feuerwehr und Beamten der Gemeindeverwaltung gestellt. Anweisungen der Einsatzkräfte müssen befolgt werden."

Außerdem die Kreisstraße 50 zwischen Rosdorfer Kreisel und Der Kreisverkehr Siekanger / Gewerbegebiet muss während des Übergangs geschlossen sein. Der Verkehr wird über die Rosdorfer Straße geleitet.

Laut Rosdords Bürgermeister Sören Steinberg (SPD) wurde der Gott bei Bauarbeiten entdeckt. Das Areal wird derzeit zu einem Industriepark mit großen Logistikhallen ausgebaut.

Da das Gebiet dünn besiedelt ist, wirft die Evakuierung keine größeren Probleme auf.

Gleichzeitig wurde ein Informationstelefon eingerichtet. Es kann unter der sozialen Nummer 0551/789010 erreicht werden. Anfragen sind auch per E-Mail an [email protected] möglich. "Denken Sie daran, dass alle diese Maßnahmen zu Ihrer eigenen Sicherheit durchgeführt werden", schließt der Newsletter der Gemeinde Rosdorf.


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