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Docker wird aufgeteilt und teilweise verkauft



Cloud-Spezialist Mirantis hat die Geschäftstätigkeit von Docker übernommen. Der Rest des Unternehmens mit Docker Desktop und Docker Hub bleibt unabhängig und erhält neues Geld.

Die Firma Docker, die gleichnamige Containertechnologie kreiert und für ihren Erfolg verantwortlich ist, hatte bisher zwei Geschäftsbereiche: einen für Firmenkunden und einen für Entwickler. Diese Bereiche werden in Zukunft dauerhaft getrennt, wobei die Angebote der Unternehmen von Mirantis zu einem unberührten Preis übernommen werden. Erst vor wenigen Wochen berichteten die Medien, dass Docker große finanzielle Probleme bescheinigte.

Mirantis wiederum ist ein relativ kleiner Cloud-Spezialist, der zuerst durch seine OpenStack-Distribution bekannt wurde und jetzt zunehmend auf Container-Lösungen und -Tools wie Kubernetes setzt. Die Docker-Plattform des Unternehmens kombiniert mehrere Komponenten, die hauptsächlich für die Verteilung größerer Instanzen von Docker-Containern entwickelt wurden.

Hierzu zählen eine längere Version, die von der Docker-Container-Engine, dem Cluster-Tool, der Universal Control Plane als Verwaltungstool und zum Orchestrieren von Clustern unterstützt wird, sowie die sogenannte vertrauenswürdige Registrierung, mit der ein privates privates Bildregister verwendet werden kann. Darüber hinaus gibt es Angebote für Kubernetes und Swarms eigenes Tool, das laut einem Blog-Beitrag nur für zwei Jahre unterstützt werden soll. Außerdem werden alle Firmenkunden übernommen.

Docker für Entwickler

Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass sich der Rest des Unternehmens an Entwickler richtet, die Docker als Werkzeug für ihre Arbeit betrachten, um ihre Anwendungen schnell und einfach freizugeben. In diesem Bereich befindet sich das öffentliche Register des Docker Hub und des Docker Desktop-Produkts.

Dieses verbleibende Unternehmen hat nach nur sechs Monaten seit der letzten Ernennung jetzt auch einen neuen CEO ̵

1; Scott Johnston. Johnston war zuletzt für die Produktwartung bei Docker verantwortlich, die nun voraussichtlich erweitert wird. Docker hat Risikokapital in Höhe von über 35 Millionen US-Dollar erhalten. Johnston stellt seine Pläne für das Unternehmen in einem anderen Blogbeitrag vor.

Der Autor des Artikels ist Sebastian Grüner.


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