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Der Münchner Klimastreik lässt keine Wünsche offen – "Wir sind das jüngste Gericht!"



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Eines Tages für Geschichtsbücher: Allein am Freitag gingen Millionen Menschen um die Welt und versammelten sich auf dem Münchner Königsplatz zu 40.000 Klimaprotestierenden.

Update 21.35 Uhr: Dunkle Synthesizer-Klänge liegen über den üppigen Königsplatz. 40.000 Menschen hielten drinnen an. Gänsehaut pur. „Wir sind die Jugend von heute und die Gesellschaft von morgen. Und morgen werden wir die Konsequenzen für die heutigen Entscheidungen tragen ", sagt eine Frau. Dann liest der Bass die Bühne und die Stimme des Rapper Courtier schreit nach dem Kauf der Klimaanlage – schließlich fordernd: "Es ist nicht mehr als fünf vor zwölf. Es ist Zeit für den jüngsten Hof, wir sind der jüngste Hof! Jugend auf den Barrikaden! “

Diese Demo hat alle Rekorde gebrochen – es ist der eindrucksvolle Höhepunkt der Streiks am Freitag für die Zukunft in München und Umland. Zwischen Freising und Garmisch-Partenkirchen gab es Dutzende von Protestaktionen. Mit rund 900 Teilnehmern erlebte Bad Tölz die größte Demonstration, die es seit Jahren in der Stadt gibt. Es verhindert Ausbruchstimmung. In München. Und in der Welt: Unter dem Motto # AllefürsKlimata fanden am Freitag in 150 Ländern 3300 Klimaschutzmaßnahmen statt.

Münchner Streik: 40.000 statt 10.000 Teilnehmer

Die Forderungen der Studenten- und Studentenbewegung sind mitten in der Gesellschaft angekommen. „Wir haben uns bewusst an die Erwachsenen gewandt. In München streiken 388 Unternehmen. Das ist überwältigend “, sagt Elena Balthesen, 17, eine Sprecherin von Friday for Future. Der Rathauschef persönlich ließ seine Arbeitskollegen im Klimaschutz wachsen.

Berichten zufolge hatten die Veranstalter in München 10.000 Teilnehmer. Nach Polizeirazzien drängten sich rund 40.000 Menschen auf den Königsplatz, der U-Bahnhof musste zeitweise gesperrt werden. Wer auch immer es war, die Worte der Moderatorin Antonia Messerschmitt brachten nach Hause: „Die Klimakrise hat begonnen. Das ist das Ergebnis unseres Raubes in seinem eigenen Leben “, weinte sie in der Menge. Johlen, Pfeile, Klatsch. "Es ist an der Zeit, dass wir so laut werden, dass das Klimaschutzkabinett am Freitag über ein neues Klimaschutzgesetz entscheidet, das uns die Ohren klingelt!"

Moderator Joko Winterscheidt war einer der Demonstranten in München.

© dpa / Sven Hoppe

Die Große Koalition hat am Freitag rund 70 Einzelmaßnahmen zum Klimapaket beschlossen. Demonstranten in München und auf der ganzen Welt hoffen, dass die Worte irgendwann folgen werden. "Ich glaube, heute ist ein ganz besonderer Tag. Ein Wendepunkt! Im Klima – und in der Politik "weiches Balthesen.

Klimastreik in München übertrifft alle Erwartungen – Winterscheidt als Star-Sprecher

Update 16.37 Uhr: Als Leser empfahl unser Online-Portal, Die Demonstration hat trotz der ehrenwerten Bemühungen der Polizei und vieler ergriffener Maßnahmen zu erheblichem Verkehrschaos geführt. So ist der Verkehr in der gesamten Innenstadt gerade im und um den Karlsplatz momentan verstopft, die Autofahrer müssen sehr geduldig sein.

Update 16.24 Uhr: Wer die Polizei meldet, ist der Klimakunde am Königsplatz jetzt das bein. Die ersten Teilnehmer verlassen den Königsplatz.

Die Polizei bietet den Demonstranten an, nicht nur den U-Bahnhof Königsplatz zu nutzen, sondern auch die Stationen Theresienstraße und Hauptbahnhof sowie Busse und Straßenbahnen zu trainieren.

Uhr: Mittlerweile haben alle Teilnehmer den Königsplatz erreicht, berichtete die Polizei. Obwohl das Ende auf 16 Stunden festgelegt wurde, sollen noch geplante Kundentermine stattfinden. Nach Angaben der Polizei sind rund 130 Beamte und Polizisten im Einsatz. Die Verkehrssperren wurden inzwischen wieder aufgenommen. Nur ein kleiner Teil der Brienner Straße ist noch gesperrt.

Münchner Klimastreik: 40.000 Teilnehmer – viermal wie eingeloggt

Update 15.47 Uhr: Nachdem die Zugstrecken der Polizei verlängert wurden, Der Zuggipfel hat seitdem wieder den Königsplatz erreicht. Dies füllt sich langsam wieder mit Menschen. Gleichzeitig wird laut Polizei der Spitzenwert von 40.000 Teilnehmern erreicht. Die Demo wurde für 10.000 Teilnehmer angekündigt.

Weitere Reden finden auf dem Königsplatz statt. Joko Winterscheidt wird unter anderem mit den Demonstranten sprechen. Der TV-Moderator hat seinen festen Wohnsitz in München und ist eher bereit, sich mit den Klimaaktivisten öffentlich zu solidieren.

Joko Winterscheidt am Königsplatz.

© Screenshot Instagram Katja.Brenner

Update 15.00 Uhr: Um die Linie der Demozüge zu erweitern, wird der Zug kurzfristig über die Schellingstraße umgeleitet. Diese sind unter anderem für den Straßenverkehr gesperrt. Im Allgemeinen sollten Autofahrer, die zu diesem Zeitpunkt in der Innenstadt fahren, ein größeres Verkehrschaos verhindern.

Update 14.30 Uhr: Nach Angaben der Polizei ist die Demonstration friedlich. Kurz gesagt, der Demonstrationszug musste verlängert werden, da zumindest die ersten Demonstranten auf dem Königsplatz getroffen worden wären, bevor diese freigelassen wurden, teilte die Münchner Polizei auf Twitter mit. Diese Position in der riesigen Zahl von rund 30.000 Teilnehmern.

Die Demonstration endet dann wieder auf dem Königsplatz, wo weitere Reden und Engagements verschiedener Prominenter und Klimaaktivisten stattfinden sollten. Ein Polizeisprecher sagte leise, dass das Ende der Veranstaltung für 16 Stunden später geplant sei.

In Starnberg kommen wegen der Klimaaktivisten nur einige ärgerliche Szenen. So – symbolisch um fünf vor zwölf – blockierten einige Radfahrer den Verkehr absichtlich. Auch in anderen Teilen des Landkreises Starnberg wurde Klimaschützer aktiv, wie merkur.de * berichtet.

Update 13.46 Uhr: Scharenweise sieht die Münchner wegen des Klimas auf der Straße. "Derzeit läuft die Demonstration #FridaysforFuture – am Königsplatz sind rund 25.000 Teilnehmer", twitterte die Münchner Polizei. Berichten der Polizei zufolge ist die Veranstaltung weitaus friedlicher.

Klimastreik in München: 25.000 Demonstranten auf dem Königsplatz

Auch einige Prominente haben sich dem Demonstrationszug angeschlossen. Einige Schauspieler Florian David Fitz und Moderator Joko Winterscheid.

Update 12.32 Uhr: Hunderte Menschen schlossen sich am Freitag dem Klimastreik sowie im Landkreis Fürstenfeldbruck an. Sie fordern die Politik, anstatt den CO2-Verbrauch zu verpflichten, den vollständigen Bericht auf merkur.de * zu lesen.

Update 12.00 Uhr: Die Demonstration in München beginnt am Königsplatz. Von dort fährt der Protestzug zum Odeonsplatz und kehrt über die Technische Universität zum Königsplatz zurück.

Video: Klimastreik in München – Zahlreiche Teilnehmer starten am Königsplatz

Aktualisiert 11.33 Uhr: Demonstrationen zum heutigen Klimaschutz. In Augsburg erreichte der Vertrag des Kunden 3.000 Teilnehmer, in Würzburg kamen sie nach Polizeirazzien auf 2.000 Teilnehmer.

Der Veranstalter erwartet bis zu 10.000 Teilnehmer in der Landeshauptstadt München. Aber auch viele kleinere Städte in Bayern sind am globalen Klimaschutz beteiligt. Weitere Demonstrationen wurden in Nürnberg, Regensburg und Bayreuth durchgeführt. Nach Angaben der Veranstalter gibt es in Deutschland 575 Standorte weltweit und es gibt über 5449 Streiks.

Münchner Klimastreik: Ein ganz besonderes Ereignis

Update 10.53 Uhr: Frank Squarra aus Dürrnhaar ist 17 Jahre alt und Mitorganisator der "Freitags für die Zukunft" -Demonstration in München. Der große Klimastreik heute in München ist für ein ganz besonderes Ereignis. In München Merkur * erklärt er, warum er streikte und bereit war, umzuziehen.

Update 20. September, 18.50 Uhr: Die Stadt München hat ihre Mitarbeiter an der Demo am Königsplatz von teilnehmen lassen einmalige Änderung der Kernarbeitszeit (endet um 12:30 Uhr bereits um 11:30 Uhr). Die Mitarbeiter müssen Überstunden leisten.

Auch viele Studenten wurden in den Klimastreik einbezogen. Der bayerische Klutus-Minister Michael Piazolo hat diese Form des Klimastreiks nun verurteilt. Die Aufmerksamkeit der Zielmedien richtete sich auf die längste Reichweite, leise in Mittowch auf den Radiosender Antenne Bayern. "Insofern es überhaupt nicht nötig ist, freitags für die Unterrichtszeit von Future zu demonstrieren."

Ferner verwies er auf den Schuldienst in Bayern und forderte Schulleiter auf, einen sicheren Deal mit den Streikenden aufzubauen. So waren gesetzlich Maßnahmen wie Pflastergebühren oder Verfolgungsjagden für die "Schwänze" und Streiks vorgesehen.

Der Bayerische Realschullehrerverband begrüßte die Warnung von Piazolo. "Eine dauerhafte Etablierung von Freitagsdemonstrationen während des Unterrichts sollte nicht gegeben sein", teilte Associate-Chef Jürgen Böhm mit. "Wir begrüßen jedoch, dass Jugendliche sich politisch engagieren und ihr Demonstrationsrecht einfordern – allerdings nicht während der Unterrichtszeit."

Klimastreik in München: Prominenter Gast kommt zur Mega-Demo

Update bis 19. 16. September, 16.42 Uhr: Dieser Protest ist wirklich groß: Unter dem Motto # AllefürsKlimima finden am Freitag in 150 Ländern Demonstrationen statt. Nur in Deutschland sichern sich 500 Städte – München natürlich. "In der Geschichte der Bundesrepublik haben so viele Aktionen nicht parallel stattgefunden", schwören die Veranstalter von "Freitags für die Zukunft". Dazu kommt: Heute kürzt die Bundesregierung ihr Klimapaket.

Die Mega-Demo: Für Studenten, die heute auf der Straße sind, nichts anderes als normal. Die Klimaikone Greta Thunberg bekommt Unterstützung – auch in München. Immer mehr Unternehmen gründen, und Rathauschef Dieter Reiter gibt den städtischen Gitarrenarbeitern die Freiheit. Das Umweltinstitut demonstriert wie die Bio-Verbände den Alpenverband und die Gewerkschaften. Hinter dem Protest, der um 12 Uhr auf dem Königsplatz beginnt, steht auch der breite Bund "München muss handeln". "Gemeldet sind 10.000 Teilnehmer", sagte Antonia Messerschmitt (großes Foto) – eine der Organisatoren.

Der 19-Jährige hofft auf mehr: "Es wäre schön, wenn ganz München käme." Auf dem Königsplatz sollten die übrigen nur kurze Reden halten. Angekündigt wird ein weiterer geheimer, prominenter Gast. Über den Odeonsplatz und die Ludwigstraße geht es zur TU. "Zu diesem Zeitpunkt", sagte Messerschmitt, "sollte niemand nach vorne kommen." Sie kannten den jungen Münchner und Ihre Mithäftlinge genau. Wir erläutern Ihren Klimaplan. ( NAH )

Klimaschutz am Königsplatz: Das Aktivistenverzeichnis

Um den Treibhauseffekt zu stoppen, müssen die CO2-Emissionen gesenkt werden. "Freitags für die Zukunft" in München hat ein konkretes Maßnahmenpaket für die Stadt formuliert. Wir suchen Experten mit dem Münchner Umweltinstitut und der Klimaherbst-Organisation zu den Forderungen.

Klimastreik am Freitag in München: Kostenfreies Bauen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) versprach es im April: Die Ein-Euro-Karte für den MVV. Ich warte immer noch auf die verschiedenen Tickets. Im Herbst 2020 könnten sie eingeführt werden. Zunächst vielleicht nur für Studenten und Studenten. Die Klimaaktivisten verlassen sich nicht auf solche halben Sachen. Sie erfordern nicht nur einen massiven Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, sondern auch, dass dieser ab 2025 frei ist. Die Aufgabe für München ist es, auf die eine oder andere Weise für eine Finanzierung zu stimmen.

Klimastreik am Freitag in München: Flächenstopp

München ist mit 4668 Einwohnern pro Quadratkilometer die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands. Jedes Jahr werden 8500 neue Häuser geschaffen, von denen 50 Prozent After-Sales sind. Die Aktivisten fordern eine Beschränkung der Flächenversiegelung auf maximal 50 Prozent der Stadt. Der Kampf um Wohnungen und Stiftungen: "Ein riesiges Dilemma für München", sagt Sylvia Hladky über den Klimaherbst. Ihr Kompromissvorschlag: Verkehrsflächen wurden auf einigen Parkplätzen besser ausgelastet und bepflanzt.

"Freitags für die Zukunft" will das Ende aller fossilen Heiz- und Kraftwerke. Das in der Staatsbürgerschaft geforderte Kohlekraftwerk in Untertöhring soll bis zum Jahr 2022 aus dem Netz genommen und auf ein Minimum reduziert werden. Ein Anspruch, der das Münchner Umweltinstitut voll und ganz unterstützt. "Aus der Stadt scheint dies technisch nicht möglich zu sein", erinnert sich United Member Philip Bedall. In den nächsten Tagen wird die TÜV-Ware zum erforderlichen Stillstand gebracht. Bis Oktober, schätzt Bedall, auch öffentlich.

Klimastreik am Freitag in München: Autos verbinden

München liebt dicke Autos: Immer mehr SUVs wurden gemeldet, 2018 waren es 25.000. Diese Politik diskutiert eine Gebühr für solche großen Autos genau wie eine Stadtmaut. Die Klimaaktivisten gehen in ihren Forderungen noch einen Schritt weiter: Ziel ist es, das Stadtgebiet im alten Stadtverkehr vollständig vom Autoverkehr zu befreien. Sylvia Hladky (Climate Autumn) schlägt den ersten Schritt vor, um das MVV billiger und teurer zu machen. "Wer hat es möglich gemacht. Dann funktioniert es. “

Ein Großteil der Treibhausgase entsteht auf der Basis der Nährstoffversorgung und damit auch auf der Basis eines hohen Fleischkonsums. Besser für die Umwelt sind regionale, saisonale Bio-Produkte. "Sie können mit ihrer individuellen Lebensweise umgehen", sagte Philip Bedall vom Environment Institute. Deshalb unterstützt er die Forderungen der Aktivisten. Sie fordern, dass in allen städtischen Pflegeeinrichtungen bis zu 100 Prozent nur Bio-Lebensmittel abgegeben werden, was den Anteil vegetarischer / veganer Gerichte auf 75 Prozent erhöht.

Dritter globaler Klimaschutzstreik von "Freitags für die Zukunft" am Freitag, den 20.9.2019: Die drohenden Studenten und Arbeiter auf einer Party in den Demos!

Klimaschutzstreik in München: Straßenbahn und Busse hindert – Die Empfehlung der MVG

Aktualisierung vom 18. September um 16.47 Uhr: Der Klimaprotest am 20. September in München hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr. Die Demonstration geht über die Brienner Straße, den Odeonsplatz, die Ludwig- und die Theresienstraße zurück zum Königsplatz.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) teilt sich die Straßenbahnlinien 27 und 28 sowie die Buslinien 58/68, 100 und 153 umgeleitet werden – wahrscheinlich von etwa 12 bis 14 Stunden. Die Straßenbahnlinien können aufgrund der Demo nur zwischen Petuelring und Scheidplatz pendeln.

Der Königsplatz ist mit der U2 erreichbar. Die MVG empfiehlt, auf der Bahnhöfe Theresienstraße (U2) und dem Stiglmaierplatz (U1) den Fußweg über dem Hauptbahnhof zu benutzen.

Größerer Klimastreik am 20. September in München

16. September 2016 2019: München – Antonia Messerschmidt ist im Streik. Der 19-jährige Münchner, der derzeit ein freiwilliges ökologisches Jahr absolviert, ist Mitorganisator des großen Klimastreiks am Freitag ab 12 Uhr am Münchner Königsplatz. Der Streik, der mit der Sitzung des sogenannten Klimakabinetts der Großen Koalition in Berlin einhergeht, dürfte "deutlich" größer sein als je zuvor. 10.000 Teilnehmer haben sich angemeldet.

Der Streikaufruf ("Tag zum Erinnern – 20. September") richtet sich nicht nur an Studenten, sondern "ausdrücklich in der gesamten Gesellschaft", erklärt der 19-Jährige. Insbesondere sollten auch die Mitarbeiter einbezogen werden. "Der Streik ist bewusst kurzlebig, kann aber auch an einer längeren Mittagspause teilnehmen."

Natürlich ist der Student der allererste Anspruchspartner. Am späten Vormittag müssen zunächst die Schulen in Oberbayern das Unterrichten lernen – die Schüler fahren zur Demo nach München. So verbrachten einige Fürstenfeldbrucker-Schulen nur 11 Stunden am Buchenauer Bahnhof. Das Münchner Luis-Gymnasium wird weiter auf den Stundenplan verkürzt, der eine Demote-Teilnahme ermöglicht.

Klimastreik in München: Schulen entscheiden in eigener Verantwortung

Andere Schulen ergreifen Maßnahmen – entweder in der Schulzeit oder nach der Schulzeit. Wer im vergangenen Schuljahr bleibt, wird den Schulleitern überlassen, ob sie das Streikziel als Zahl erreichen. Das Kulturministerium kann es nicht haben.

Bei Rainer Dlugosch, Leiter des Gymnasiums Miesbach, spürten drei Studenten des Umweltbundesamtes bereits seit einigen Wochen, ob Sanktionen gegen sie verhängt werden
            Bedrohungen in München Demo Bedrohung. Dlugosch war nicht begeistert – er sah solche Demos während der Unterrichtszeit als kritisch an. Momentan freut er sich: Dann müssen sich die Schüler nach Schulschluss um 13 Uhr vor der Schule für eine Demo entscheiden. "Sie finden mich super, das unterstützt mich", sagte Dlugosch. Auch in anderen Städten setzen sich viele Klimaaktivisten für die Stadt der Demos ein, etwa in Penzberg (11.30 Uhr, Stadtplatz), Rosenheim (14 Uhr, Max-Joseph-Platz) oder Grafing (13 Uhr, Stadtplatz). [19659014] Klimaschutz – sind Sie bereit?

München: Gewerkschaften unterstützen Klimaschutz

Bei den Unternehmen in der Region München wurde der Ruf auf ein erträgliches Echo geworfen. Die meisten Unternehmen in München, die zu Klimaschutz aufrufen, sind in der Umwelt- oder Bioindustrie tätig, entweder der Lebensmitteleinzelhändler Basic oder sogar das Münchner Umweltinstitut. Für normale Arbeitnehmer hatte die Teilnahme an einem "Klimastreik" während der Arbeitszeit schwerwiegende Folgen für die Arbeitnehmer – und auch für die Gewerkschaften, die von solchen Harakiri-Aktionen profitierten.

Dennoch verfestigten sich große Gewerkschaften durch Streiks. Verdi-Chef Frank Bsirske erklärte, dass Freitags für die Zukunft Druck auf die Politik ausübt. Verdi-Mitglieder sollten am Streik teilnehmen – "wer auch immer möglich ist". Auch die EVG fordert ihre Mitglieder zur Demo auf. Ein Streik im eigentlichen Sinne sei nicht selbstverständlich, sagt Sprecher Uwe Reitz. So bringen EVG-Mitglieder aus München, nur 20 aus DB Cargo, "in Ihrer Freizeit" Großhandelskunden nach Berlin. Bei der Deutschen Bahn hieß es, es wäre "auch absurd, wenn die klimafreundliche Bahn berechnet wird".

Wie merkur.de * berichtet, plant ein Busunternehmen die Förderung des kostenlosen Klimaschutzes. [19659013] Auch in anderen Städten der Welt streiken die Menschen am Freitag im Klima.

Am Samstag beginnt in New York der Klimagipfel der Vereinten Nationen, wie merkur.de * berichtete. Vor der Teilnahme am Gipfel reiste Greta Thunberg in die USA.

* merkur.de ist Teil des digitalen Redaktionsnetzwerks des Bundes Ippen.

Dirk Walter / mit dpa [19659084]
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