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Der Assad-Clan in Syrien: eine extrem reiche Familie





Mohammed Rami Makhlouf, 22, und sein jüngerer Bruder Ali Rami Makhlouf mögen teure Autos, große Muskeln und Luxus – und sie posten besonders gerne auf Instagram. Fotos und Videos vom letzten Sommer zeigen die beiden, die auf Mykonos, in Saint Tropez, in Cannes, in Monte Carlo und vor der syrischen Küste Ski fahren.

Die öffentliche Ausstellung der Brüder Makhlouf gibt Einblicke in den reichsten und mächtigsten Clan Syriens. Während ein Großteil des Landes verlassen ist, segnen die Superreichen weiter ̵

1; auf Kosten einer kurzen Öffentlichkeit. Ein kürzlich veröffentlichter Forschungsbericht charakterisierte Syrien als eine "immer komplexer werdende Raubwirtschaft".

Die Makhloufer und die Assads bilden das Herzstück des syrischen Regimes. Seit 1958 sind die beiden Familien verwandt: Damals heiratete Hafez al-Assad, Gründer der noch dominierenden Dynastie, Anisa Makhlouf. Seitdem haben die Söhne Assad und Makhlouf Führungspositionen im Militär- und Geheimdienst sowie in der Wirtschaft eingenommen.

Wie viele Assads stehen auch viele Makhloufs auf europäischen und US-amerikanischen Sanktionslisten, weil sie angeblich direkt an Folterungen und Verboten beteiligt sind, die für Mord verantwortlich sind oder indirekt zu Milliarden im Regime beitragen. Trotz der Handelsbeschränkungen und strengen Bedingungen scheinen sie jedoch neue Wege zu finden, um sie zu umgehen und ihr Vermögen zu vergrößern oder zu schützen.

Makhloufs hat zwischen Dezember 2013 und Juni 2019 Luxuswohnungen in Moskau, mitten im syrischen Bürgerkrieg Über 40 Millionen Einkäufe in US-Dollar stammen aus den Ergebnissen der NGO "Global Witness", die den Zusammenhang zwischen Ressourcennutzung, Korruption und Waffen untersucht kein Konflikt.

Die europäischen und amerikanischen Sanktionen sind nicht Teil von Makhloufs Investment Way, da Russland keine Sanktionen gegen sie verhängt hat. Trotzdem unternahm der Clan große Anstrengungen, um die wahren Eigentümer der Moskauer Immobilien zu verstecken. Laut "Global Witness" wurden russische Postfachfirmen und libanesische Offshore-Konten eingetragen.

"Die komplexe Kreditstruktur, die die Geldquelle verbirgt, wäre unnötig, wenn die Mittel nur in Russland verbleiben würden, was darauf hindeutet, dass das Geld über Russland hinausgehen sollte, und sollte in andere Gerichtsbarkeiten verlegt werden", sagte die Organisation. Das syrische Regime scheint Moskau als Schlupfloch zu nutzen, um weiterhin Zugang zu internationalem Kapital zu erhalten. Zuvor hatte Rami Makhlouf, Vater der beiden Brüder, bereits komplexe Offshore-Entwürfe für diesen Zweck verwendet, wie die "Panama Papers" enthüllten.


  Mächtiger Clan: Assad mit Asma, Kind besucht einen Verwundeten in Homs (2016)


AFP / Syrische Präsidentschaft Facebook-Seite

Mächtiger Clan: Assad mit Frau Asma, Kind besucht einen Verwundeten in Homs (2016)

Rami Makhlouf, Cousin von Bashar al-Assad, symbolisiert wie kein anderer die Korruption des syrischen Regimes: Vor dem Krieg kontrollierte er mehr als die Hälfte der Wirtschaft: Ohne seine Beteiligung war kein lukratives Geschäft im Land denkbar. In diesem Jahr scheint Assad jedoch einige von Makhloufs Beständen beschlagnahmt zu haben – das Regime braucht Geld und neue Mittelsmänner, die international noch nicht verbrannt wurden.

Die Makhlouf-Brüder stehen noch nicht auf Sanktionslisten – sie werden nicht automatisch für die Mitverantwortung ihres Vaters angeklagt, obwohl ihr Reichtum aus seinen dunklen Kanälen zu stammen scheint. Der 22-jährige Mohammed Makhlouf beschreibt sich selbst als selbstgemachten Milliardär, aber wie genau er sein Vermögen – zwei Milliarden Dollar nach eigenen Angaben – gesammelt hat, ist nicht klar. Seine letzte Karriere wurde wie folgt zusammengefasst: Er wurde in eine "reiche Familie" hineingeboren und "studierte, lernte und praktizierte Hobbys in Damaskus". Eines seiner Hobbys ist es, Autos zu kaufen. Mohammed Makhlouf lebt seit mehreren Jahren hauptsächlich in Dubai. Er hat keinen Militärdienst in Syrien absolviert.

Mohammed scheint auf absehbare Zeit Ramis Spuren zu folgen, so wie sein Vater die Rolle seines Großvaters vor ihm geerbt hatte – als Tycoon des syrischen Regimes. In diesem Jahr machte der 22-Jährige Anzeigen, die ihn besonders gut in Szene setzen sollten. Einer von ihnen sagt, dass er 2018 zur "großzügigsten Person in Syrien" gewählt wurde. 2022 wird er eine Holding gründen. Sie soll beim Wiederaufbau des Landes helfen.


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