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Champions League: Was Liverpool von Klopps letzter Niederlage lernen kann



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Champions League Was Liverpool von Klopps letzter Niederlage lernen kann

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"Zwei Trainer im Finale ohne jede Taktik"

Wird der Pokal mit Liverpool einen neuen Besitzer bekommen oder wird Real Madrid zum dritten Mal in Folge die Champions League gewinnen? Jürgen Klopp entdeckt vor dem Finale eine Partnerschaft mit Zinédine Zidane.

Drei Faktoren lassen Team Jürgen Klopp im Endspiel nicht ins Auge fallen. Im Champions-League-Finale ist Real Madrid dafür prädestiniert.

E beginnt normalerweise alles so gut. Dominanz, Tempo, Torchancen, es macht Spaß zu sehen, die Energie auf dem Platz wird auf den Zuschauer übertragen. Aber dann geht es auf lange Sicht, beginnend mit einem Sprint – nach und nach schwappt die Euphorie, am Ende ist man einfach leer. Zum siebten Mal wird Jürgen Klopp am Samstag ein Finale bestreiten, eine seiner größten Karriere, die Champions League, mit Liverpool gegen Real Madrid.

Aber diese Klopp-Finale waren oft wie oben beschrieben. Erst als er nach dem Schlusspfiff einen Pokal holen konnte, ging er fünf Mal mit Liverpool oder Borussia Dortmund als Verlierer vom Platz. "Wir haben den Faden komplett verloren. Nichts war kompakter, der Befehl war weg", sagte Klopp nach seinem Final-Finale 2016 in der Europa League. Er verlor dort mit 1: 1 gegen Liverpool gegen Sevilla FC, nach seiner eigenen Führung, wohlbekannt.

Die Abwehr von Reds war dann in der zweiten Halbzeit nicht mehr fit für das Finale, konnte trotz einer Überzahl wiederholt spielen.Auch viel, wenig ging zusammen, die ganze Freude in der ersten Halbzeit war weg, die Spieler schienen platt und ausgelaugt, sie hatten den Atem verloren nach einer langen Saison von anstrengendem Klopp-Fußball, sowohl körperlich als auch mental.

Real ist abgezockt und sehr erfahren

Die Turboattacken seines aktuellen Sturmtrios Salah-Mané-Firmino sind Klopps größte Waffe .Über seine Musketiere einmal in einer Vergiftung Sie sind nicht aufzuhalten, Manchester City fühlte sich im Viertelfinale und AS Roma im Halbfinale, vor allem aber gegen eine Abzocke, sehr erfahrene und fast nie nervöse Mannschaft wie Real M Bei Adrid für Liverpool besteht erneut das große Risiko, dass Müdigkeit und Euphorie vorzeitig genutzt werden. Zumal Real in dieser Champions-League-Saison mehrfach bewiesen hat, dass sie ihre Gegner in der Lage sind, sich in Sicherheit zu bringen, dann schalten sie ein.

Real Madrids französischer Stürmer Karim Benzema (R) Lucas Vazquez (L), der kroatische Mittelfeldspieler Luca Modric (C) von Real Madrid und der kroatische Mittelfeldspieler Mateo Kovacic von Real Madrid nach einem zweiten Treffer in der UEFA Champions League Halbfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Bayern München am 1. Mai 2018 im Santiago-Bernabéu-Stadion in Madrid. (Foto Credit OSCAR DEL POZO / AFP / Getty Images) “/>

Bestes Beispiel ist das Riesenduell gegen Paris Saint Germain in der ersten Ko-Runde Das Hinspiel, als Paris ein aktiveres und dominanteres Spiel zeigte, aber Cristiano Ronaldo und Marcelo schossen in den letzten zehn Minuten zwei Tore, um Zidanes Jokern Asensio und Vazquez mit 3: 1 zu besetzen, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen könnten das Finale wieder.

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Klopp will ihn nach dem Finale nicht lachen sehen: Cristiano Ronaldo

Quelle: REUTERS

Klopps Endspiel mit Borussia Dortmund endete ebenso wie 2015 im DFB-Pokal. Der BVB startete stark, bis Gegner Wolfsburg bereits vor der Halbzeit mit eiskalter Chancenausnutzung das Spiel umkehren konnte. Nach der Pause machte Dortmund überhaupt nichts, auch hier war Klopps Team völlig aus dem Faden. Wieder war es der Abschluss einer langen herausfordernden Saison.

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Beim Finale 2014 beendete der BVB 105 Minuten mit dem FC Bayern. Erst dann verließ sie die Energie, zwei Abwehrfehler begünstigten den Münchner Pokalsieg. Und natürlich war das das große Champions-League-Finale 2013 in Wembley. Auch nachdem der Bayern nach einem furiosen Start auf Klopps Elf einen längeren Atemzug hatte, gewann Arjen Robbens spätes 2: 1 in der Reise.

Die Duellstatistik war vor allem für den Gegner aus

Die Konditionsprobleme durch energieintensive Spiele – sowohl körperlich als auch mental – ziehen sich als roter Faden durch Klopps Endstory. Die Duellstatistik war immer relativ klar zugunsten des Gegners, besonders gegen Ende der Spiele. Bei Klopps hat bisher nur der Endsieg, der legendäre 5: 2-Sieg im Pokal 2012 gegen Bayern, den Vorteil, dass man mit 3: 1 in eine furiose erste Halbzeit geht. Hier kann man die Chancen nutzen, die man sich früh verdient hat. Es wird auch gegen Real Madrid sein.

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Aber neben ihren eigenen Schwächen ist es Sache der Richter. Liverpool hat zwei mögliche Elfmeter gegen Sevilla verpasst, und viele werden das verpasste Tor für Dortmund Mats Hummels im Finale 2014 nicht vergessen, als Dante den Ball hinter der Linie klärte. Dazu zahllose Gerichtsentscheidungen gegen Franck Ribéry und Dante im Champions-League-Finale 2013. "Bisher gab es keine Fehlentscheidung in jedem Finale", sagte Klopp für die Europapokal-Niederlage 2016.

Mit Schlussrichter Milorad Mazic hatte Zweimal Freude in seiner Karriere Klopp, beide Male bei Borussia Dortmund. Das erste Mal gewann der BVB bei der Mazic-Führung in der Champions-League-Gruppenphase gegen Manchester City mit 1: 0, das zweite Mal weniger Spaß: In der ersten Ko-Runde traf 2015 Dortmund nach einem 0: 3-Ansturm gegen Juventus aus dem Wettbewerb Klopps Mannschaft hatte wieder aufgehört zu dampfen. Es war sein letztes Champions-League-Spiel mit dem BVB.


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