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Bodycheck gegen Streik: Abrahams Angriff war auch ein Angriff auf den Fußball



Stellungnahme Körperkontrolle gegen Streik

Abrahams Angriff war auch ein Angriff auf Fußball

| Lesezeit: 3 Minuten

 Patrick Krull

Rote Karte für Abraham nach Bodycheck gegen Freiburger Trainerstreik

Frankfurts Kapitän David Abraham wirft einen weiteren Bodycheck gegen Freiburger Trainerstreik mit roter Karte ab. Der Trainer geht jedoch ins Bett.

Der DFB postulierte, dass junge Menschen Gewaltbereiche in Fußballinhalten wollen. Der Angriff des Frankfurter Kapitäns auf den Freiburger Tainer Christian Streich ist die Sonde. Die Strafe wird direktional sein.

D er Sport hat wieder einen Neuzugang. Der Frankfurter Verteidiger Abraham streckt mit einem Body Check den Freiburger Trainerstreik und kehrt nach Boden zurück. Weil Fußball kein Eishockey ist, ist es ein direkter Schlag, der unter anderem im Herbst seine weit hergeholten Augen gesehen hat, und es ist keineswegs eine bloße Aussage oder Entschuldigung dafür, dieses Foul hat eine neue Qualität: Es ist übertrieben .

Es gab schon viele Aktionen im Profiball, sie spielten viel auf dem Feld. Konietzkas Handgreiflichkeit gegen den Schiedsrichter (1966, sechs Monate gesperrt), Kobiaschwilis Faustschlag gegen Schiedsrichter Stark (2012, sieben Monate), Steins Faustschlag gegen Wegmann (1987, zehn Wochen) oder von Kruses verlegte unparteiische Osmers (1993, ein Sturz) dann spontanes Ende. Ihr alle habt vielleicht Unheil gehabt, aber er könnte es auch gewesen sein.

Als Spieler ist ein Trainer mit einem gewaltigen Ruf, der voller Wut und Willen in dieser aus heiterem Himmel auftaucht, eine neue Etappe der Obdachlosigkeit erreicht. Dieser Streik hatte nichts anderes getan, wenn auch nur mit den Händen in der Tasche. Er liebt einen Outball und bereitet sich auf seine Hilfe vor. Das war es Strike ist also nicht da, um schnell das Spiel der Durchschnittsmannschaft zu machen, in dem er schließlich hoffentlich den Ball stoppt und Abraham auf der Silbertafel dient, die ihm höchstwahrscheinlich gefallen hätte.

Leibwächter auf Berliner Plätzen

Die sportliche Gerechtigkeit des DFB wird nun mit dem Fall geregelt, der Schiedsrichter Brych mit einer roten Karte gegen den Argentinier. Es ist ohne Zweifel zu erwarten, dass mit der Strafe eine Marke gesetzt wird, allen voran Reue Abrahmas und die lobenswerte Berücksichtigung von Streiks. Auf den Amateurfeldern, auf denen in Berlin bereits Leibwächter für Schiedsrichter angestellt wurden, wurde dies als hoch und heilig bezeichnet, wobei jede Entschlossenheit, Härte und Macht gegen Schiedsrichter demonstriert wurden. Dies werden jetzt mehr als Ihre Sätze sein. Als irgendjemand Abrahams rücksichtsloses Vorgehen sehen konnte, war es am Ende dieses elf-Spiele-Tags und nur noch das Gesprächsthema. Er inszenierte es auf der Hochbühne der Bundesliga, wurde dann gespielt, findet viele Nachahmer in der hinteren Ecke der Fußballrepublik.

So ernst ist der DFB mit seiner eigenen Absichtserklärung, der Gewalt im Fußball unvermeidlich bereit, dann hörte, und Abraham gab ein Beispiel. Als der Frankfurter Kapitän anwesend war, hatte der DFB bereits daran gedacht: Es war ein Angriff auf den Fußball.

 SC Freiburg - Eintracht Frankfurt

Frankfurts David Abraham (links) lief nach dem Bodycheck gegen Freiburgs Vincenzo Grifo einander. Auch wegen des Rates

Quelle: dpa / Patrick Seeger


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