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Bayer Leverkusen ist raus! Bittere Viertelfinalniederlage gegen Inter



Werkself scheitert an einem klugen Mailänder und ist das letzte deutsche Team, das aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist. Bayer bekam einen frühen und verheerenden Doppelschlag – und wurde dann immer besser.

Bayer Leverkusen schied im Viertelfinale der Europa League aus. In einem spannenden Spiel gegen Inter Mailand in Düsseldorf erlitt Werkself eine 1: 2-Niederlage (1: 2) und war damit die letzte deutsche Mannschaft, die den Wettbewerb beendete. In der Endrunde aufgrund der Corona-Krise in Nordrhein-Westfalen werden die Gewinner in einem einzigen Spiel ermittelt.

Nicolo Barella (15.) und Romelu Lukaku (21.) erzielten für die Nerazzurri ein Tor, Leverkusens Havertz (25.) schaffte das Verbindungstor nur in einer wilden ersten halben Stunde. Inter, der nun im Halbfinale am 1

7. August in Düsseldorf gegen den FC Basel gegen den Sieger des Spiels Shakhtar Donetsk antritt, ist nun der klare Favorit.

“Wir haben gegen gute Gegner verloren. Wir haben in den ersten 20 Minuten nicht gut gespielt. Es sah so aus, als wären wir nervös. Danach sind wir besser ins Spiel gekommen. In der zweiten Hälfte hatte ich das Gefühl, wir könnten es besser machen.” “Auch wenn die großen Chancen nicht bestanden haben. Wenn Sie mit leeren Händen enden, werden Sie enttäuscht sein”, sagte Leverkusens Trainer Peter Bosz nach dem Spiel.

Antonio Conte von Inter Mailand war stolz: “Es war ein gutes Spiel für uns. Wir hatten das Spiel immer unter Kontrolle. Wir haben die eine oder andere Chance für viele verpasst, aber ansonsten haben wir ein schönes Inter gesehen. Es war schwierig, diese Gegner zu spielen.” “Aber wir haben es geschafft, ihren Fußball zu verhindern. Ich bin voll des Lobes für das, was meine Spieler gezeigt haben. Es war ein verdienter Sieg.”

Konkurrierte Duelle auf hohem Niveau

Nach dem Ausstieg aus Leverkusen wird in diesem Jahr kein deutsches Team die Europa League im Finale auf der anderen Seite des Rheins in Köln gewinnen. Seit dem Start des Wettbewerbs in der Saison 2009/10 hat keine Bundesliga-Mannschaft das Finale erreicht. Und für Bayer endete eine Saison verpasster Chancen. In der Liga wurde die Champions League knapp verfehlt und im DFB-Pokalfinale war es eine Niederlage gegen den FC Bayern.

Ein absolutes “Top-Spiel”, kündigte Bosz an, und der Niederländer erwies sich als richtig. Beide Vereine kämpften von Anfang an in einem hart umkämpften Duell auf hohem Niveau mit vielen Torraumszenen. Den reiferen Eindruck machte jedoch der italienische Läufer, der früh angriff und der Bayer-Abwehr große Probleme stellte. Besonders der Starstürmer Lukaku war schwer unter Kontrolle zu bekommen.

Bayers Konzept war früh weg

Infolgedessen übernahm der dreimalige UEFA-Pokalsieger aus Italien dank Lukaku schnell die 2: 0-Führung. Zunächst besiegte Nicolo Barella Leverkusens Torhüter Hradecky mit seiner Außenseite nach einem Schuss von Lukaku (15.). Kurz darauf war es der robuste Stürmer selbst, der es im Herbst mit 2: 0 schaffte (21). Belgien zeigte seine ganze Weisheit in einem Duell mit dem jungen Bayer-Verteidiger Edmond Tapsoba.

Das Bayer-Konzept war vorbei. Vielleicht lag es am Fehlen des gelb verbotenen Charles Aránguiz, aber vielleicht auch an kurzfristigen Veränderungen. Innenverteidiger Sven Bender musste das Aufwärmprogramm wegen Muskelproblemen absagen und wurde durch Jonathan Tah ersetzt. Er und seine Verteidigungskollegen konnten Lukaku nicht davon abhalten, kurz nach seinem Tor eine weitere große Chance zu bekommen. Der starke Leverkusener Torhüter Lukas Hradecky verhinderte mögliche Vorentscheidungen (23.).

Es blieb bis zum Ende aufregend

Aber Bayer hatte immer noch den jungen Star Havertz. Der Nationalspieler, der in der Sommerpause für eine große Summe von Millionen zu Chelsea wechseln konnte, hätte beinahe mit einem starken Schuss auf das Verbindungstor (25.) getroffen. Ein wichtiges Lebenszeichen für Rhinelander, der zwei Minuten später fast ohnmächtig wurde. Denn der spanische Schiedsrichter Carlos del Cerro Grande zeigte nach einem angeblichen Handball von Daley Sinkgraven auf den Elfmeterpunkt. Laut den Videobildern hat er die Bestrafung korrekt zurückgezogen.

In der folgenden Zeit kam das Leverkusener Team besser ins Spiel und sie waren auch mit Moussa Diaby offensiv. Die Offensive von Inter blieb jedoch äußerst gefährlich. Manchmal war es Lautaro Martinez, der gefährlich nach rechts brach (52.), dann wurde Roberto Gagliardini (54.) in letzter Minute gestoppt. Der eingewechselte chilenische Superstar Alexis Sanchez hatte ebenfalls eine doppelte Chance (66.). Dann war es Victor Moses, der Hradecky zur nächsten Parade zwang (76). Es blieb spannend, auch weil der Schiedsrichter per Videoentscheidung (90.) eine weitere Inter-Strafe zurückzog.

Manchester United mit Schwierigkeiten im Halbfinale der Europa League

Am Abend kämpfte Manchester United auch ins Halbfinale der Endrunde. Der dritte Platz in der englischen Premier League gewann am Montagabend in Köln gegen Kopenhagen mit einem 1: 0 (0: 0) -Sieg nach Verlängerung. Der Portugiese Bruno Fernandes erzielte in der 95. Minute das entscheidende Tor mit einem Elfmeter. Der Franzose Anthony Martial war zuvor im dänischen Strafraum gestürzt worden. Aufgrund des Erfolgs behielt die Mannschaft von Trainer Ole Gunnar Solskjær ihre Chance auf den zweiten Triumph in der Europa League nach 2017.

Bei noch hohen Temperaturen am Abend zeigten beide Teams eine müde Leistung. Zunächst hatte das Kopenhagener Team mit dem ehemaligen Kölner Trainer Ståle Solbakken mehr zu tun. Erst nach und nach wurde Man United ihrer Rolle als Favorit gerecht, ohne jedoch zu überzeugen. Nach dem ersten Tor des Engländers hatte der FC Kopenhagen keine Kraft mehr, erneut zu kontern. Der herausragende Karl-Johan Johnsson im Tor der Dänen verhinderte eine noch größere Niederlage.

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