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Atlético Madrid mit Covid 19 Fällen im Team: Nur ein Schock für jetzt



Wenn Sie Atlético Madrid sperren, täuscht niemand. Unter Trainer Diego Pablo Simeone werden nicht nur die eigenen Tore besonders geschickt verteidigt, sondern auch die Intimität des Vereinslebens. Es kommt kaum etwas heraus, geschweige denn kommuniziert. Für die Fans der Champions League-Viertelfinalisten bedeutete dies unglaublich lange Stunden zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag.

Sie wussten aus einer Pressemitteilung: Kurz vor dem Duell mit RB Leipzig am Donnerstag (um 9 Uhr, Live-Ticker SPIEGEL.de) gibt es zwei positive Fälle von Covid 19 in der Champions League-Delegation von Atlético. Sie lesen in den Medien: Sie sind Spieler. Sie haben sich Bilder vom Übungsplatz angesehen: Niemand da, alles geschlossen. Und nach fast zwei Wochen Teamtraining nach dem Ende des Kurzurlaubs mussten sie befürchten: Weitere werden kommen.

Dann kurz zuvor 1

4.00 Uhr, nächste Nachricht und zumindest vorerst Zusicherung: keine weiteren positiven Fälle. Das Training sollte am späten Nachmittag wieder beginnen. Nur die Reise zum letzten Turnier in Lissabon wird vorsorglich von Montagabend auf Dienstag verschoben. Der bereits verletzte Verteidiger Sime Vrsaljko und Stürmer Ángel Correa werden nicht an Bord gehen und am Donnerstag gegen Leipzig fehlen. Sie sind die beiden infiziert.

“Schamlos” wünscht Lemar

Nicht so Thomas Lemar, der als schlechter Kauf galt, wie zynische Fans in sozialen Netzwerken gehofft hatten (was sie dem Verein indirekt bewiesen haben, dass mangelnde Offenheit es am Ende nur noch schlimmer macht: durch eine verärgerte Reaktion von Lemars Landsmann und Sevilla-Profis). Jules Koundé – “so schamlos” – erlebte die entsprechenden Tweets (signifikante Auflage). Aber es gibt auch einen der wichtigsten Spieler wie Torhüter Jan Oblak, Defensivmanager José María Giménez, Mittelfeld-Allrounder Koke und Saúl oder natürlich Simeone.

Die Frage ist nur: Kommt noch etwas?

Die letzten negativen Proben der anderen Spieler wurden einen Tag nach den beiden positiven Ergebnissen entnommen, was eine gute Nachricht ist. Die Tatsache, dass der Kroate Vrsaljko kürzlich nicht mit der Mannschaft trainiert hat, hätte die Nervosität beim Warten etwas lindern können. Auf der anderen Seite sind die Covid-Zahlen in Spanien in letzter Zeit so unkontrolliert gestiegen, dass eine vollständige Klärung utopisch erscheint. Zumal es vorsichtige Beispiele aus dem Fußball gibt. Sogar aus derselben Stadt.

Während ein positiver Sturz beim Erzrivalen Real Madrid (Stürmer Mariano) am Ende des Achtelfinals der Champions League erfolgreich isoliert wurde, verlief das Spiel der zweiten Liga zwischen Deportivo La Coruña und CF Fuenlabrada am Freitag in Manchester City parallel zum Achtelfinale von Real. Es war zweieinhalb Wochen zuvor kurz vor dem Anpfiff abgesagt worden – als eine Reihe positiver Tests in Madrids Vorortclub Fuenlabrada bekannt wurden. Trotz bestehender Covid-Fälle unter Spielern und Supervisoren unternahm der Rest des Teams Reisen.

Madrids Sport hat besonders mit der Corona zu kämpfen

Seitdem ist der spanische und insbesondere der Madrider Sport nicht zur Ruhe gekommen. Die Fußballspieler aus Fuenlabrada verpassten am Freitag in einem Duell mit zwei Notfällen, das von allen Beteiligten als Farce eingestuft wurde, den notwendigen Punkt für die Playoffs durch eine umstrittene Strafe in der Nachspielzeit. Die (sportliche) rechtliche Bearbeitung des Falls ist noch nicht abgeschlossen. Laut einer Übersicht des Fernsehsenders Telemadrid gibt es auch positive Fälle mit der Erstligamannschaft aus Basketball aus Fuenlabrada (fünf), dem Ligakonkurrenten Estudiantes Madrid (eine) und der lokalen Futsal-Mannschaft Inter Movistar (eine). Außerdem: die Damenmannschaft bei Atlético Madrid (vier).

Die Damenmannschaft bereitet sich derzeit auf die Endrunde der Champions League vor, die am 21. August im Baskenland stattfinden wird. Sie trainieren im selben Gelände wie die Männer. Eine geplante Freundschaft gegen Athletic Bilbao muss am Samstag beendet werden.

Die Bestimmungen verlangen, dass die Herrenmannschaft von Simeone gegen Leipzig mit mindestens 13 Spielern aus den 23 Profis spielt, die in die A-Liste des Turniers aufgenommen wurden. Einer von ihnen muss ein Torhüter sein. Andernfalls kann eine Erweiterung um Jugendspieler zulässig sein. Eine Verschiebung des Spiels oder eine Beurteilung zugunsten des Gegners sind mögliche Konsequenzen. Die Uefa wollte dies jedoch am Montag nicht spezifizieren. Nehmen Sie einen normalen Kurs an.

Nach zwei knappen Niederlagen im Finale 2014 und 2016 träumt Atlético von ihrem ersten Champions-League-Titel. Unentschieden mit Leipzig – und dann im möglichen Halbfinale gegen außerhalb von Atalanta Bergamo oder Paris St. Germain, der von Verletzungssorgen geplagt ist, scheint billiger als je zuvor. Aber jetzt hängt der Traum in einem Faden. Oder: nächstes Testergebnis.

Ikone: Spiegel


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