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Aktivisten besetzen Haus in der Feuerbachstraße: "Fürstliche Räume für alle"



Seit Samstagnachmittag hatten linke Aktivisten das Haus Nr. 36 in der Feuerbachstraße besetzt. Sie sind "gegen den weiteren Verkauf der Stadt" und brauchen sozialen Raum, eine demokratische Stadtgesellschaft und bezahlbaren Wohnraum für alle.

Das Haus mit fast 1.200 Quadratmetern Wohnfläche, acht Wohnungen und Gärten steht seit Jahrzehnten leer und ist das letzte unhygienische Haus in der beliebten Wohngegend ̵

1; es nimmt spürbar ab.

Einwohner informieren die Polizei gegen 10 Uhr. 13. "Die Nachbarn hatten mehrere Jugendliche gesehen, als sie durch ein Kellerfenster in das Gebäude eingedrungen waren", sprach der Polizeisprecher Daniel Keip . Die Polizei wandte sich daraufhin an den Eigentümer des Gebäudes – eine Erbengemeinschaft aus Frankfurt am Main -. Ein Vertreter der Eigentümer reichte daraufhin eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Insassen ein, reichte eine Strafanzeige ein und forderte die Evakuierung des Gebäudes.

Zu diesem Zweck näherten sich die Streitkräfte der Sonderdienst-Direktion einhunderteins mit SEK. Die Fronten waren gehärtet. Ungefähr 100 Anhänger hatten sich am Haus versammelt, und als sich die Polizei näherte, schlugen sie die Tür und gingen auf die Straße und riefen "Haut ab, ab" und "die Häuser für die Bedürftigen". Die Polizei Die Polizei stellte mehrere Sitzbezüge aus und beschlagnahmte die Passagiere – sechs Frauen und zehn Männer – in Gewahrsam . Dagegen entscheidet die Polizei nun aus Gründen des Friedens. Die Aktivisten konnten am Sonntagmorgen verlassen, teilte der Polizeisprecher Daniel Keip von MAZ mit. Es gab keine Verletzungen der Falken, Anhänger und der Polizei – nur ein Beamter hatte eine leichte Verletzung erlitten.

Im Video: Die Polizei räumte den Boden auf

Die Motivation der Aktivisten

Auf Transparenten forderten sie, dass die Fassadenbewohner "fürstliche Räume für alle" und "Lebensräume statt preußischer Träume" seien und erinnerten das alte hochschulgebäude in potsdamer mitte kämpfte lange bevor es letztes jahr abgerissen wurde.

Die als "Phase 3" auftretenden Springer, die sich maskierten, sprachen von "Hauseröffnung". Sie hatten sich mehrmals mit einem Megaphon an die Öffentlichkeit gewandt und ihre Forderungen gelesen. "Wie kann es funktionieren", fragen sie, "dass die Häuser spekulativ leer stehen und ihr Verfall akzeptiert wird, während der Mangel an bezahlbarem Wohnraum zum Aushängeschild für Potsdam geworden ist ."

Bis zum Abend war nicht klar, wann die Demonstration enden würde, und nachdem die Beamten die Gemeinde kontaktiert hatten, räumte die Polizei das Haus und die Straße auf, was zu Konfrontationen zwischen den Beamten und den Aktivisten führte.

Vor einigen Tagen waren bereits Plakate in der Innenstadt

In den Tagen vor der Besetzung waren bereits Plakate aufgefallen Potsdam die die Tat offensichtlich kommuniziert hatten. Dann werden Investoren wie Günther Jauch Hasso Plattner und Wolfhard Kirsch als "die Fürsten von heute" in einem Goldrahmen dargestellt und lesen den Slogan "Zeit zur Wiederverwendung".

Polizei hielt sich zunächst zurück

Während immer mehr Sympathisanten in die Feuerbachstraße strömten Polizei und Ordinungsamt hielten sich zunächst zurück. Pünktlich versuchten die Beamten, Kontakt mit dem Erben aufzunehmen. "Wenn die Eigentümer Klage gegen die Leute erheben, die im Haus sind, weil sie sich nicht einig sind, müssen wir das herausfinden", sagt Maz 'Chief Operating Officer. Wenn es den Eigentümern egal ist oder es in Ordnung ist, dass unerwartete Besucher auf dem Grundstück bleiben, passiert nichts – und die Falken könnten bleiben.

Maskierte Personen wenden sich an die Öffentlichkeit

16 Personen blieben im Gebäude. Sie wurden maskiert und in unregelmäßigen Abständen an die Öffentlichkeit gewandt. Vor dem Haus hatten sich rund 100 Sympathisanten und Unterstützer versammelt – darunter der Abgeordnete Norbert Müller und der Abgeordnete Isabell Vandré (links), Stadtrat Lutz Boede [19659041] André Tomczak 19659042] Simon Wohlfahrt (Der Andere).

Nadine Fabian


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